Dark Souls III: The Ringed City DLC Releasetermin

Bandai Namco kündigte an, The Ringed City DLC für Dark Souls III am 28. März erscheinen wird. Dieses neue Abenteuer führt die Spieler auf der Jagd nach dem Sklavenritter Gale buchstäblich an das Ende der Welt, an das ihn die Suche nach der Dunklen Seele der Menschlichkeit treibt.

Dark Souls 3 – Trailer zum Ashes of Ariandel DLC

Bald ist es soweit! Am 25. Oktober erscheint mit dem Ashes of Ariandel DLC wieder eine Extraportion Schmerzen für alle Dark Souls 3 Fans. Der folgende Trailer zeigt dabei einen kleinen Einblick, was uns so erwarten wird… wie ekelhaft große Monster, jede Menge blau und rote Leute, die sich an die Gurgel wollen und… Schnee.

Hier ist der Trailer zum Dark Souls 3 Ashes of Ariandel DLC

Bandai Namco kündigte mit Ashes of Ariandel die erste von zwei Erweiterungen für Dark Souls 3 an. Die Rückkehr in die Welt von Dark Souls 3 führt Spieler in ein namenloses, eisbedecktes Land mit einem schrecklichen Geheimnis. Dort erwarten sie furchterregende neue Gegner, Herausforderungen und eine aufregende Geschichte, die den Handlungsstrang von Dark Souls 3 erweitert.

Dark Souls 3 – Erster DLC erscheint am 25. Oktober

Der Praktikant, der wohl den Sony Twitter Account pflegt, hat wohl zu früh den Knopf gedrückt und “kündigte” somit an, dass die erste Erweiterung zu Dark Souls 3, genannt “Ashes of Ariandel”, am 25. Oktober erscheinen wird. Der Tweet ist leider verschwunden und das verlinkte Video auf “privat” gestellt.

Neben neuen Waffen und Zaubersprüchen (wie etwa ein Schneesturm), soll es zudem eine neue, schneebedeckte PVP-Mao namens “Immortal Completion” geben. Wer ausserdem in Besitz des Season Pass ist, erhält als Bonus ein Theme für seine PS4.

Miyazaki: Sony könnte ja immer noch Demon’s Souls Remasterd veröffentlichen

Dark Souls 3 ist derzeit immer noch ganz oben in den Charts, doch “neu” muss ja nicht immer gleich “besser” bedeuten. Viele Fans wünschen sich so schon etwas länger ein PS4 Remake von Demon’s Souls, doch als vor einer Zeit Hidetaka Miyazaki in einem Interview verlauten ließ, dass er der Sauls-Serie den Rücken gekehrt hat, um sich neuen Ideen zu widmen, war die Enttäuschung groß.

In einem neuen Interview, versucht er die Wogen zu glätten. Noch immer wäre ein PS4 Remake des Spiels möglich, sofern Sony da mitspielt, denn wie er erklärt, gehören Sony Interactive Entertainment die Rechte an Demon’s Souls und Bloodborne (Bandai Nampo hingegen besitzt die Rechte an der Dark Souls Serie). Also sei es am Ende deren Entscheidung, was mit den Spielen passiert und wer sich dann um die Entwicklung kümmert:

Hence, the decision to do a remake or remastering is under their jurisdiction. For me and for From Software, I don’t think we’ll be involved with their happening, but it could happen through another developer.

From Softwares ominöser Titel für PlayStation VR und PS4

Beinahe unbemerkt gibt es seit April im From Softwares Youtube Channel ein kleines Filmchen, in dem man das gesamte LineUp seit 1997 präsentiert. Das Video endet mit einem ominösen Titel (unter anderem auch für) PlayStation VR und PS4. Man darf gespannt sein, was uns hier erwartet, denn vor nicht all zu langer Zeit, gab Dark Souls Schöpfer Miyazaki bekannt, dass er an einer neuen IP mit SciFi Inhalten arbeitet.

From Softwares Miyazaki arbeitet längst an einer neuen IP

Auch wenn euch das aktuelle Dark Souls zu Brei verarbeitet, wünscht ihr euch doch nichts mehr, als einen Nachfolger, oder? Nur hat Miyazaki, Schöpfer der Serie, derzeit keinen Bock an einem Nachfolger, SpinOff, oder irgendwas in der Art zu entwickeln. Zwar wird es für Dark Souls 3 noch eine Runde DLC geben doch sonst, hat Miyazaki mit dem Projekt abgeschlossen:

What is certain for now is, to me personally Dark Souls is over

NOOOOOOO!

Wie Miyazaki aber versichert, sitzt er freilich nicht faul rum, sondern arbeitet längst an einer neuen IP, mit der er seinen Wunsch ausleben lassen kann, mal etwas neues auszuprobieren.

So rather than make another sequel, I think it’s time we take a step to a new direction. Development of a new IP has already begun.

Naja. Warten wir mal ab.

Dark Souls 3 – Mit welcher Klasse fange ich an (der kleine Klassen-Guide)

Ihr habt euch Dark Souls 3 geholt (hier gehts zur Review), wisst aber nicht so ganz genau, mit welcher Klasse ihr euch in den Kampf begeben wollt? 10 verschiedene Klassen stehen euch zu Beginn zur Verfügung, mit je verschiedenen Voreinstellungen, die euch den Spielanfang mehr oder weniger einfach gestalten. Natürlich spielt auch der Look eures Charakters eine wichtige Rolle, schließlich werdet ihr zusammen eine Menge Stunden verbringen. Die Charaktererstellung bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, mit denen ihr das Äußere bestimmen könnt. Hier die richtige Kombination zu wählen, kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen und wie ihr euren Charakter gestaltet, ist euch selbst überlassen, doch entscheidend für den Kampf ist das freilich nicht. Viel wichtiger sind die (Start-)Attribute, auf die wir zunächst mal einen Blick werfen wollen.

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Die Attribute

Stufe: Dieser Wert sollte eigentlich selbsterklärend sein. Jeder der 10 Charaktere, startet hier mit einem eigenen Wert. Am niedrigsten ist der Bettle mit Stufe 1 angesetzt, der es am Anfang ziemlich schwer hat. Ein Stufenaufstieg erfolgt (klassischerweise) durch ein Upgrade eines Attributs eures Charakters. In Dark Souls 3 werden hierfür „Seelen“ benötigt, die man sich hart im Kampf verdienen muss. Je höher die Stufe, desto mehr Seelen müssen aufgewendet werden, um den nächsten Aufstieg zu meistern. Wählt man also zu Beginn schon einen Charakter mit einem höheren Level, bedeutet dies auch, dass man für den ersten Stufenaufstieg schon etwas mehr Seelen einsammeln muss. Es hat also alles seine Vor und Nachteile.

Vitalität: An zweiter Stelle auf der Charakterkarte findet man „Vitalität“. Dieser Attribut gibt Auskunft darüber, wieviele Schläge man einstecken kann. Somit kann zu beginn hier ein höherer Wert für Anfänger klar ein Vorteil sein. Zudem steigert ein hoher Vitalitätswert auch die Frost-Beständigkeit.

Zauberei: Auch dieser Wert sollte kein großes Mysterium sein. Dieser Wert bestimmt euren „Mana-Haushalt“, weist also darauf hin, wie oft ihr eine magische Aktivität (egal ob defensiv oder offensiv) verwenden könnt. Angezeigt wird dieser Wert mittels einem blauen Energiebalken, wie etwa schon bei Demon’s Souls. Fokussiert ihr euch auf einen klassischen Nahkämpfer, kann dieser Wert gerne ignoriert werden. Zauberer, oder auch Assassinen, sollten hier ab und an ein paar Seelen investieren.

Kondition: Kondition ist wohl der zweit wichtigste Wert (wenn nicht schon das wichtigste Attribut überhaupt). In Dark Souls ist Button Mashing ziemlich fehl am Platz, denn jeder Schlag, frisst ein wenig am Ausdauerbalken, der sich erst regenerieren möchte. Ebenso wichtig ist die Kondition aber nicht nur für das Herumfuchteln mit den Waffen, sondern ist auch bedeutend für defensive Aktionen, wie rennen und das Ausführen einer Hechtrolle, um einem Angriff auszuweichen. Setzt hier unbedingt (neben Vitalität) eure Seelen ein, besonders, wenn ihr Nahkämpfer seid. Ein hoher Konditionswert, steigert Blitz und „Verbluten“-Resistenz.

Belastbarkeit: Dieser Wert teilt euch nicht etwa mit, wie sehr ihr eurem Charakter einen dämonischen Höllenritt zumuten könnt. Eher gibt er darüber Aufschluss, wie viel Kram ihr mit euch herumschleppen könnt. Ein hoher Wert hat auch einen positiven Boost gegen physischen Schaden und Vergiftungen.

Geschicklichkeit: Ihr wollt die schwerste Rüstung und die coolste Waffe umher schwingen? Dann passt euren Geschicklichkeitswert dementsprechend an. Ein hoher Wert mindert übrigens auch den Schaden, den man bei Stürzen nehmen kann und reduziert eure Zauber-Zeiten.

Intelligenz: Wer durch und durch ein Krieger ist, kann diesen Wert links liegen lassen. Wollt ihr aber einen Magier bauen, dann ist dies ein immens wichtiger Wert, denn ihr boosten solltet. Intelligenz erhöht nicht nur den Schaden, den man mit magischen Waffen bewirken kann, sondern steigert auch die Resistenz gegen magische Angriffe.

Glaube: Pyromanten sollten hier einen kleinen Augenmerk drauf werfen. Ebenso erhöhen sich hier die Schadenwerte, aller auf „Wunder“ basierenden Zauber.

Glück: Wer ein wenig mehr „Glück“ beim Aufspüren von Items gebrauchen kann, darf hier ein paar Seelen verbraten. Auch erhöht es die Chance beim Gegner Vergiftungszustände auszulösen und bietet im generellen eine gute Resistenz gegen Flüche aller Art.

Die Klassenwahl

So, mit diesem „Grundwissen“, kann man sich nun zur Klassenwahl begeben. Eins vorweg: Wer Angst hat, seinen Charakter Anfangs vollständig mit irgendwelchen falsch gesetzten Attributen zu versauen, darf aufatmen, denn im späteren Spielverlauf ist es möglich, bei einem bestimmten NPC (denn ihr erst entdecken dürft), euren Charakter anzupassen.

Die Wahl des Charakters unterliegt in erster Linie dem Stil, wie ihr Dark Souls 3 zocken, beziehungsweise, wie viel ihr euch zumuten möchtet. Oder ihr seid blutige Anfänger und möchtet zu Beginn wenigstens eine Chance haben, um nicht ganz frustriert den Controller in die Ecke zu pfeffern…

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Ritter:

„Ein obskurer Ritter von schlechtem Ruf. Brach beim Durchstreifen des Landes zusammen. Sehr zäh und belastbar mit robuster Rüstung.“

Attribute:
Stufe: 9
Vitalität: 12
Zauberei: 10
Kondition: 11
Belastbarkeit: 15
Stärke: 13
Geschicklichkeit: 12
Intelligenz: 9
Glaube: 9
Glück: 7

Warum diese Klasse wählen?
Dem Ritter ist es auf Grund des hohen Belastbarkeitswert eine ziemlich beeindruckende Rüstung zu tragen. Sein Schild kann (wenn eingesetzt) zudem 100% des Schadens auffangen. Seine Grundwerte machen ihm zum idealen Charakter, für alle, die einen guten Mix aus defensiver und offensiver Spielweise lieben. Fast schon der perfekte Charakter für Anfänger.

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Söldner:

„Ein Söldner und Veteran der Schachtfelder. Kann dank seiner Geschicklichkeit zwei Krummsäbel meisterhaft führen.“

Attribute:
Stufe: 8
Vitalität: 11
Zauberei: 12
Kondition: 11
Belastbarkeit: 10
Stärke: 10
Geschicklichkeit: 16
Intelligenz: 10
Glaube: 8
Glück: 9

Warum diese Klasse wählen?
Der Söldner mag vielleicht nicht ganz so „robust“ wie der Ritter daher kommen, auf Grund des hohen Geschicklichkeitswert ist er aber schon der perfekte Nahkämpfer, wie auch schon der Beschreibungstext vermuten lässt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Waffe in der zweiten Hand gegen ein Schild für etwas Defensive eintauschen.

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Krieger:

„Nachfahr der Krieger des Nordens. Berühmt für ihre Muskelkraft. Nutzt seine Kraft, um eine schwere Kampfaxt zu führen.“

Attribute:
Stufe: 7
Vitalität: 14
Zauberei: 6
Kondition: 12
Belastbarkeit: 11
Stärke: 16
Geschicklichkeit: 9
Intelligenz: 8
Glaube: 9
Glück: 11

Warum diese Klasse wählen?
Auch wenn „Stufe 7“ nicht unbedingt auf einen mächtigen Kämpfer hinweisen könnte und der Krieger somit auch wirklich nicht der “stärkste“ Start-Charakter ist, verteilt er aber dank seiner anderen Werte respektablen Schaden, vor allem, wenn er mit den richtigen Waffen ausgerüstet ist. Ein Talent für Zaubereien hat er keine, muss er auch nicht. Vielleicht aber nicht unbedingt der beste Charakter für blutige Anfänger.

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Herold:

„Einstiger Herold, der eine begonnene Mission beenden will. Führt einen robusten Speer und vollbringt safte hellenische Wunder.“

Attribute:
Stufe: 9
Vitalität: 12
Zauberei: 10
Kondition: 9
Belastbarkeit: 12
Stärke: 12
Geschicklichkeit: 11
Intelligenz: 8
Glaube: 13
Glück: 11

Warum diese Klasse wählen?
Der Herold ist für alle, die sich nicht wirklich zwischen blutrünstigen Krieger, der ordentlich austeilen kann und einem Magier entscheiden kann, wohl die beste Wahl. Mit seinem Schild kann er sich ebenso gut wie der Ritter verteidigen, kann allerdings keine möchten Rüstungen tragen. Dafür verfügt er über ein wenig magische Talente, mit denen man zum Beispiel seine Wunden im Kampf heilen kann. Wer also seine Feinde aus der Ferne schwächen möchte, um ihnen dann von Angesicht zu Angesicht den Rest zu geben, sollte den Herold wählen.

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Dieb:

„Einfacher Dieb und kläglicher Deserteur. Führt einen Dolch für Angriffe in den Rücken und einen Bogen in Armeeausführung.“

Attribute:
Stufe: 5
Vitalität: 10
Zauberei: 11
Kondition: 10
Belastbarkeit: 9
Stärke: 9
Geschicklichkeit: 13
Intelligenz: 10
Glaube: 8
Glück: 14

Warum diese Klasse wählen?
Du willst deine Feinde wie ein Sieb durchlöchern, weil du Angst hast, dich ihnen zu nähern? Dann ist der Dieb für die die beste Wahl (du Feigling!). Allerdings solltest du beachten, dass ein guter Bogen sehr viel Schaden verursachen kann, Pfeile allerdings nicht auf Bäumen wachsen, auch wenn sie aus Holz gebaut sind (man muss sie nachkaufen). Ausserdem können manche Gegner ziemlich schnell laufen, wenn sie angepisst sind… auch Treppen hoch. Besser weglaufen, als einen Nahkampf wagen. Keine besonders gute Wahl vielleicht für Anfänger.

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Assassine:

„Assassine, der seine Opfer aus den Schatten überfällt. Bevorzugt tödliche Zauber im Zusammenspiel mit einem spitzen Schwert.“

Attribute:
Stufe: 10
Vitalität: 10
Zauberei: 14
Kondition: 11
Belastbarkeit: 10
Stärke: 10
Geschicklichkeit: 14
Intelligenz: 11
Glaube: 9
Glück: 10

Warum diese Klasse wählen?
Für alle, die gerne herumwuseln, wie ein Eichhörnchen auf Speed, sollten sich diesen Charakter mal näher ansehen. Mit einem Schwert kann man nicht nur ordentlichen Schaden austeilen, sondern hat auch einige, bemerkenswerte magische Fähigkeiten. So kann man sich dank des Standardtaubers an Gegner vorbeischleichen und sogar größere Höhen herunterspringen, ohne Schaden zu nehmen, um einen hinterhältigen Angriff auszuführen. Außerdem verschießt er praktische Seelepfeile, mit denen man aus der Ferne hübschen Schaden verursachen kann. Anschleichen, töten, weglaufen: Diese drei „Zauberwörter“ sollte man sich in den Arm ritzen, um Erfolg zu haben (übrigens auch meine Wahl… also… nicht das Ritzen, sondern was den Charakter im Spiel betrifft).

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Zauberer:

„Dieser Sonderling verließ die Akademie, um weitere Forschungen zu betreiben. Kann mit großer Intelligenz Seelenzauber wirken.“

Attribute:
Stufe: 6
Vitalität: 9
Zauberei: 16
Kondition: 9
Belastbarkeit: 7
Stärke: 7
Geschicklichkeit: 12
Intelligenz: 16
Glaube: 7
Glück: 12

Warum diese Klasse wählen?
Liebhaber von spitzen Hüten und bunten Roben, werden ihren Fetisch in Dark Souls 3 nicht unbedingt erfüllt bekommen, allerdings was das Zaubern betrifft, hat man hier seinen Charakter gefunden. Der Zauberer ist nicht der Stärkste der Truppe, teil aber mächtigen, magischen Schaden aus. Sollte mal ein Nahkampf unausweichlich sein, kann der Zauberer mit seinem Panzer-Brecher auch mal hübsch austeilen. Vielleicht eher nicht für blutige Anfänger geeignet.

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Pyromant:

„Dieser Pyromane aus einer fernen Region beharrst das Feuer und ist ein fähiger Nahkämpfer, der Schild und Axt führt.“

Attribute:
Stufe: 8
Vitalität: 11
Zauberei: 12
Kondition: 10
Belastbarkeit: 8
Stärke: 12
Geschicklichkeit: 9
Intelligenz: 14
Glaube: 14
Glück: 7

Warum diese Klasse wählen?
Man kann schon sagen, dass der Pyromant ein geborener Nahkämpfer ist, doch seine wahren Fähigkeiten liegen eher darin, Dinge in Rauch (und Feuer) aufgehen zu lassen – Feuerbälle verursachen unglaublich fiesen Schaden unter den Feinden. Wer Allrounder mag, wählt den Pyromane.

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Kleriker:

„Ein reisender Kleriker, der vor Erschöpfung zusammenbrach. Kanalisiert hohen Willen, um verschiedenste Wunder zu wirken.“

Attribute:
Stufe: 7
Vitalität: 10
Zauberei: 14
Kondition: 9
Belastbarkeit: 7
Stärke: 12
Geschicklichkeit: 8
Intelligenz: 7
Glaube: 16
Glück: 13

Warum diese Klasse wählen?
Der Kleriker ist vielleicht nicht das hellste Licht am Himmel, macht aber alle wett, auf Grund der hohen Glaubens und Glückswerte. Mit seinen magischen Fähigkeiten und seinem Streitkolben, teilt er mächtig aus, kann aber eher weniger gut einstecken. Funktioniert am Besten, wenn er in ständiger Bewegung ist. Bei Wehwehchen, kann er sich auf dem Schlachtfeld heilen.

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Bettler:

„Nackt und von unbekannter Herkunft. War im Leben ein unglaublicher Narr oder wurde beim Begräbnis seines Eigentums beraubt..“

Attribute:
Stufe: 1
Vitalität: 10
Zauberei: 10
Kondition: 10
Belastbarkeit: 10
Stärke: 10
Geschicklichkeit: 10
Intelligenz: 10
Glaube: 10
Glück: 10

Warum diese Klasse wählen?
Du kennst alle *Souls Spiele in und auswendig? Du liebst den Schmerz? Du pfeifst auf irgendwelche Anfangswerte (nun… „im Prinzip“) und möchtest deinen Charakter nach deinen Vorlieben gestalten? Gratulation! Der Bettler ist dein Freund. LEEROOOY JENKIIIIINS!

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Das Begräbnisgeschenk

Als Umtoter freut man sich, wenn man wenigstens ein kleines Geschenk zum Begräbnis bekommen hat, dass einem auf dem Pfad ins Verderben ein klein wenig Freude spendet.

Ring des Lebens:
Der Ring hebt eure Start-Erfahrungswerte. Besonders praktisch, wenn man zum Beispiel einen Charakter mit einem niedrigen Vitalitäts-Attribut gewählt hat und hier noch einen Extraboost benötigt (Zauberer, Kleriker, Diebe, aber auch Assassinen).

Göttlicher Segen:
Dieses Item stellt all eure Statuszustände wieder her. Wenn ihr also mal in Bedrängnis geraten seid, nicht sterben wollte und auch keine Estes-Flaschen mehr habt, aber einen Tod vermeiden wollte… Bitteschön!

Verborgene Segnung:
Hiermit könnt ihr euren „Mana“-Balken wieder herstellen. Alle Charaktere, die gerne und viel Zaubern, sollten dieses Geschenk wählen.

Schwarze Feuerbombe:
Nomen est Omen. Allerdings verfügen schwarze Feuerbomben um einiges mehr „badabumm“ als gewöhnliche Feuerbomben…

Feuriger Edelstein:
Wer seine Klingen gerne mit Feuer umhüllen möchte, für die Extraportion Brandschaden, darf hier gerne zugreifen.

Herrenlose Seele:
Dieses Item sorgt für eine Extraportion Seelen aus dem Nichts. Praktisch für alle, die zu Beginn gerne ein Attribut nach oben bringen möchten, ohne viel grinden zu müssen.

Rostige Goldmünze:
Wer absolut kein Glück hat, gerne auch mal das ein oder andere Item finden möchte, der kann auf diese handliche Münze zurückgreifen.

Geborstener Roter Augapfel:
Ein Online-Item, das nur ein Mal verwendet werden kann. Wer gerne mal einen anderen Spieler hinterrücks überfallen möchte, um zu zeigen, wo der Ziegenbart den Honig hat, sollte dieses Item einsacken.

Junger weißer Zweig:
Dieses „Begräbnisgeschenk“ sorgt dafür, dass ihr für einen kurzen Moment mit eurer Umgebung verschmelzen könnt. Als Assassine, braucht man hierzu nicht unbedingt ein Geschenk, da deren „Gespenst“-Fähigkeit jederzeit erlaubt, kurz „von der Bildfläche“ zu verschwinden.

Und?

Ein wenig schlauer geworden? Im Endeffekt ist es beinahe egal, welchen Charakter man wählt, denn am Ende zählt ohnehin nur eins: GIT GUD!

Im Test: Dark Souls 3

Der Spiel gewordene Wahnsinn ist wieder da. Dark Souls 3 wartet nur darauf, euch wieder kräftig in den Arsch zu treten. Kaum eine Serie schafft es, eine derartige Achterbahnfahrt der Gefühle auszulösen. Frust, Glücksgefühle, unfassbare Wut (meist wegen der eigenen Inkompetenz), Schmerzen (vor allem in den Fingern, gefolgt von trockenen Augen, weil man es kaum wagt zu blinzeln und einen steifen Nacken) und die unfassbare Freude, wenn man nach einer Ewigkeit endlich einen Boss gekillt hat. Dark Souls 3 hat sich vorgenommen, die Vorgänger, was die Spiellänge und den Umfang angeht, in den Schatten zu stellen. Nun, finden wir es (komplett spoilerfrei) heraus!

Unentfachter sucht 4 Aschefürsten für gemeinsame Stunden am Lagerfeuer


Wer nicht unbedingt auf kitschige Stories steht, der muss sich in der Dark Souls Reihe nicht unbedingt große Gedanken machen, auch jeden letzten Gesprächsfetzen mitzubekommen. Ich will jetzt nicht sagen, dass es überhaupt keine Hintergrundgeschichte gibt, aber um ehrlich zu sein? Who cares? Das „Problem“ bei der Sache ist auch irgendwie, dass From Software auch nicht unbedingt eine ausgeklügelte Erzählstruktur forciert. Es gibt hier und da Storyfetzen, da mal eine nette Hintergrundgeschichte, aber den Großteil, muss man sich irgendwie selbst zusammen reimen. Aber dennoch entsteht eine packende und vor allem düstere Atmosphäre, gewürzt mit einer Wagenladung an Mysterien. Dark Souls bietet aber immerhin die Möglichkeiten, ganz tief in die Abgründe der Story hineinzumachen, für alle, die nicht genug bekommen. Aber wie auch bei bestimmten Männermagazin gilt hier: It’s mainly because of the meat.

In Dark Souls 3 schlüpft man jedenfalls in die Rolle eines „Unentfachten“, ein untotes Wesen in Menschengestalt, dessen Aufgabe es ist, die letzten vier Aschefürsten den Gar aus zu machen. Die Charaktererstellung stellt will die letzte Verschnaufpause dar, bevor man Blut und Wasser schwitzen darf. Zur Auswahl stehen 8 verschiedene Klassen, die einen mehr oder weniger schwierigeren (oder leichten) Spielstart, am Hand der Anfangswerte, garantieren.

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Hier gibt es erstmal gute Neuigkeiten, für alle Harry Potter Fans. Das Magiesystem erhielt ein kleines, aber feines Update. Ein kleiner „Manabalken“ zeigt nun an, wie viele magischen Ladungen man quasi noch zur Verfügung hat. Für Demon’s Souls Fans wiederum nicht unbedingt eine Revolution, die sie das Prinzip bereits kennen, aber für den eingefleischten Dark Souls Magier, eine willkommene und praktische Lösung. Der klassische Nahkämpfer hingegen, bekommt nun ein der Statusleiste seine Skill-Angriffe angezeigt. Auch ganz nett. Einen großen Augenmerk, setzt man auch auf die neuen Waffenmechaniken. Die Grundidee dahinter ist, dass wenn man bestimmte Waffen beidhändig trägt (wie etwa in Bloodborne), erhält man zusätzliche Attacken spendiert, die man ausüben darf. Generell darf man gerne mit der Vielzahl an Waffen und deren ebenso zahlreichen Attribute/Attacken experimentieren, aber um ehrlich zu sein: Ich hab mich darum eigentlich nicht viel gekümmert. Man kommt auch durch, wenn man einer Waffe treu ist, diese beim Schmied aufwerten lässt und für den einen oder anderen Fall seine “Zweitlieblingswaffe” aus dem Rucksack holt.

Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Wahl auf die Assassinen-Klasse fiel. Neben dem klassischen, beinharten und sehr wirkungsvollen Nahkampf, hielt ich meist nicht nur das Schild zur Verteidigung hoch, sondern auch meinen guten alten Zauberstab, mit dem sich teilweise sehr mächtige Attacken, wie etwa magische Pfeile, oder ein magisches Großschwert, ausführen lassen.

Dank eines NPCs, den man im Spiel freischalten kann, hab ich meinen Charakter zum klassischen Pyromancer ausbilden lassen. Da ich doch irgendwie ein Weichei bin, ist für mich der Schwert schwingende Zauberer-Assassine eine gute Mischung. Da die Spielgeschwindigkeit in Dark Souls 3 im Vergleich zum Vorgänger zugenommen hat, fühlen sich aber pure Nahkämpfer pudelwohl. Schwert und Schild sind eure besten Freunde (wie vielleicht auch schon in Bloodborne, auch wenn die Geschwindigkeit hier sogar noch um einiges höher war).

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Alles beim Alten?

Im Prinzip bleibt alles beim. Noch immer sammelt man Seelen ein, die man im Hub gegen ein Levelupgrade, Waffen, oder praktische Items eintauschen darf. Stirbt man, gehen die gesammelten Seelen verloren, was teilweise sehr unangenehm sein kann. Immerhin gibt es eine Chance, sie sich wieder zurückzuholen.

“Menschlichkeit” heißt nun “Glut”, der Effekt, seinen Charakter (bis zum Tod) zu buffen, ist aber gleichgeblieben. Mit Estus Fläschen stellt man seine Lebensenergie teilweise wieder her, Ashen Fläschchen kümmern sich um die “Mana”-Regeneration und an den hübschen Leichtfeuern darf man rasten, alle Statuswerte wiederherstellen und natürlich reisen. Auch wenn ein paar Dinge wieder mal den Namen gewechselt haben – große Änderungen gibt es nicht, was aber auch nichts Schlechtes bedeuten muss.

Allerdings trifft das auch auf das Leveldesign zu. Vieles erinnert frappierend an Bloodborne und an die Dark Souls Vorgänger. Wieder bedeutet dies nicht, dass das Leveldesign im dritten Teil nachgelassen hat. Abermals findet man (im späteren Teil des Spiels) weite und ziemlich verzweigte und wunderbar gestaltete Areale (man hat die Wahl im Sumpf zu sterben, auf dem Landweg umgenietet zu werden, oder sich erbarmungslos zu Verlaufen, um dann auch hier ebenso erbarmungslos getötet zu werden). Also: Im Prinzip alles beim Alten.

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Ein wenig angestaubt wirken auch die 30fps, die leider nicht immer aufrecht erhalten werden und es so zu vereinzelten Rucklern kommen kann, was vor allem bei hitzigen Gefechten erhebliche, gesundheitliche „Folgeerscheinungen“ nach sich ziehen kann und man so unter Umständen ein paar Sekunden (unnötigerweise) zu früh ins Gras beißt. Wie gesagt: “Unter Umständen“, wirklich schwerwiegende Auswirkungen haben die kleinen Zuckler nur dann, wenn man ohnehin mit Fehlern in den Kampf gegangen ist. So hat man wenigstens eine wunderbare Ausrede. Schön reden sollte man diesen Fehler allerdings nicht und es bleibt zu hoffen, dass man dies mit einem Bugfix noch beheben kann.

Die Bosskämpfe sind allesamt aber wieder hervorragend gelungen. Natürlich kann man hier frustriert den Controller in die Ecke werfen und rumjammern, dass das Spiel eine einzige Aneinanderkettung unfairer Ereignisse ist, auf der anderen Seite, ist man vielleicht einfach nur nicht schnell genug gewesen, oder hat zu falschen Zeit den falschen Knopf gedrückt. Timing und Koordination ist in Dark Souls eben schon immer wichtiger gewesen, als stumpfes Knöpfedrücken. Damit hebt sich die Serie grandios von anderen Genrevertretern ab und genau dies macht Dark Souls (und Co) so unheimlich anspruchsvoll und begeisterungswürdig. Natürlich greifen Bosse teils zu „unfairen Mitteln“, wie etwa Eisattacken, mit denen sie die Ausdauerregeneration unterdrücken, aber irgendwie… oder besser gesagt… irgendwann… besiegt man den Boss dann doch und freut sich, auf Grund der im Überfluss ausgeschütteten Glückshormone, wie ein zuvor hauchdünn geklopftes und danach frisch paniertes Schnitzel, garniert mit einem frischen Sträußchen Petersilie.

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Hat man einen Boss besiegt, so lässt dieser einen Haufen „Boss-Seelen“ fallen. Der gierige Spieler mag diese vielleicht gegen gewöhnliche Seelen verkaufen, um seinen Charakter zu leveln, der weise Spiele jedoch nutzt diese „Extra-Währung“, die man bei einem NPC (den man erst freischalten danach mit einem speziellen Item versorgen muss, damit man überhaupt handeln kann), der sich im Feuerband-Schreins (so heißt das Hub, mit all seinen NPCs) befindet, gegen teilweise recht wirkungsvolle Waffen und Spezial-Items eintauscht.

Ein enormer Beitrag zur allgemeinen, desolaten Stimmung, sorgt die allseits düstere Musikkulisse. Traurig rumort das Cello im Hintergrund vor sich hin, bei Bosskämpfen jedoch, geht es, passend zum Geschehen auf dem Bildschirm, enorm hektisch im Gehörgang zu. Der Soundtrack war (und ist) nicht unbedingt etwas, was man bei der Arbeit, oder auf längeren Autofahrten hören möchte, aber hier im Spiel, peitscht sie nochmals perfekt die Adrenalinproduktion an.

Absolut fantastisch ist (wie immer) die Soundkulisse im eigentlichen Spiel. Hier gibt es keine melodischen Klänge. Die würden nur stören. Viel mehr gibt es den Wind zu hören, der durch die Gassen rauscht, es knarzt die im Baum hängende Leiche vor sich hin und latent hört man immer leichtes Stöhnen gepeinigter Seelen. Was stets durch Mark und Bein geht, ist das Geschrei mancher Bestien, deren Kampfruf durch die Luft schneidet. Die wirren Gebete der “Priester aus der Hölle” sind so schön wie eine Achterbahnfahrt durch ein Irrenhaus. Die übelsten Gegner in Dark Souls 3 verbreiten schon bevor man sie überhaupt gesehen hat Angst und Schrecken.

Auch wieder mit dabei, ist der Online Modus, mit dem man im besten Fall schwierige Passagen im Koop lösen kann (jetzt auch mit einem Maximum von 6 Spielern), im schlimmsten Fall allerdings, trifft man hier auf totale Arschkrampen, die enorm viel Spaß daran haben, einem das ohnehin schon schwierige Leben als „Unentfachter“ nochmals total zu vermiesen.

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Explore. Die. Repeat.

Hält man sich an diese drei Wörter, kann eigentlich überhaupt nichts schief gehen. Man stirbt ohnehin irgendwann, warum also nicht den letzten Winkel des Levels umkrempeln? In Dark Souls gab es seit jeher unglaublich viel zu entdecken, wenn man nur mal den Mut hatte, die halbwegs sicheren Pfade zu verlassen. Und es gibt wirklich jede Menge Gründe dies zu tun. Nicht nur, weil es hunderte von nützlichen Items gibt (egal ob Seelen, Rüstungsgegenstände, oder auch Edelsteine, mit denen sich Waffen und Schilde aufrüsten lassen), sondern auch weil man ab und an den ein oder anderen redseligen NPC trifft, der nicht nur einen tieferen Einblick in die Story bietet. Manch einer von ihnen, gesellet sich zum Feuerband-Schrein hinzu, um dort ein paar praktische Waren, oder Zauber zu verkaufen.

Dark Souls 3 bietet zudem wieder logisch zusammenhängende Gebiete, die untereinander mit “Abkürzungen” (die freilich von euch erst einmal “frei gekämpft” werden müssen) verbunden sind. Die großen Gebiete können so durch weniger “Backtracking” durchkämmt werden.

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Und sonst?

Hat Dark Souls 3 nun keine Höchstwertung verdient, weil es quasi ein “BestOf” von Bloodborne und dem Ur-Dark Souls ist? – Nö! Das wäre ja so, also würde man ein gemischtes Eis mit seinen Lieblingssorten ablehnen. Klar, als Fan erhofft man sich, dass man beim nächsten Mal immer eins drauf setzt. Noch verrücktere Level, noch schwerere Gegner, noch mehr Schokostreusel auf dem Eis. Im Grunde aber, ist Dark Souls 3 aber schon fast ein perfektes Spiel. Man nahm Bestandteile, die sowohl in Bloodborne, als auch in den Souls-Spielen gut funktionierten und formte daraus eine wunderbare neue Evolutionsstufe der Serie.

Die Bosskämpfe bleiben trickreich und erfordern ein kleinwenig Geschick und Durchhaltevermögen, die Gegner und das überraschende Leveldesign, kann immer noch als “furchteinflößend” bezeichnet werden. Die Atmosphäre ist wunderbar desolat, deprimierend und doch so schön…

Dark Souls ist und bleibt die wunderschönste Hassliebe, seit es Rollenspiele gibt!

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