Konami: Nicht nur Kojima verliert seinen Job, sondern möglicherweise auch hunderte von weiteren Mitarbeitern

Was Konami betrifft, so sieht es zur Zeit nicht besonders rosig aus. Die Fans steigen auf die Barrikaden, weil sie mit der Entlassung nicht nur um Silent Hills gebracht wurden, sondern man befürchtet auch, dass möglicherweise das kommende MGS5: Phantom Pain in die Hose gehen könnte.

Da machen es neue Gerüchte nicht besser. Der Youtuber Super Bunnyhop behauptet, kürzlich Kontakt mit einem Konami Mitarbeiter gehabt zu haben, der ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert hat.

Laut dem Mitarbeiter, möchte Konami den Focus weg von größeren Videospielen, hin zu Mobile Games setzen (Mobile Games haben – im Gegensatz bei uns im Westen – vor allem in Japan einen höheren Stellenwert bei der Userschaft).

Kagemaza Kozuki, der CEO von Konami, investierte auch größere Summen in andere Geschäftsbereiche (außer Videospiele), was auch der letzte Finanzbericht offenbart (Fitness Clubs… etc), so dass der Videospielbereich der Firma nun nicht mehr den größten Anteil ergibt.

Weiterhin behauptet der Konami Mitarbeiter, dass Kozuki mit Kojima nicht besonders grün war (in anderen Worten: er hasste ihn). Dies erklärt auch, warum das Team von Kojima Priductions innerhalb von Konami eher „schlecht behandelt“ wurde (verschlossene Sicherheitstüren, ständige Arbeitsplatz-Umzüge etc). Es war „die reinste Hölle“ heißt es.

Insgesamt bedeutet es aber nun für die Kojima Productions, dass man nicht nur Kojima selbst verliert, sondern dass auch hunderte weitere Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen.

Alles nur „Gerüchte“, aber dennoch: Das wirft irgendwie alles kein gutes Licht auf den einst so großen Softwaregiganten…

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