{"id":9619,"date":"2015-02-23T20:42:52","date_gmt":"2015-02-23T19:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ps3blog.de\/?p=9619"},"modified":"2015-02-23T20:42:52","modified_gmt":"2015-02-23T19:42:52","slug":"im-test-the-order-1886","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps3blog.de\/index.php\/2015\/02\/23\/im-test-the-order-1886\/","title":{"rendered":"Im Test: The Order 1886"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tLaut einer Studie gibt es im London an 366 Tagen im Jahr Nebel, wenn nicht sogar mehr. Gut, vereinzelt l\u00e4sst sich auch mal kurz die Sonne blicken, das ist aber die Ausnahme. Das war nat\u00fcrlich im victorianischen Zeitalter (benannt nach K\u00f6nigin Victoria, falls wer fragen sollte\u2026) nicht viel anders. Im Gegenteil. Den gerade die industrielle Revolution sorgte daf\u00fcr, dass das Stadtbild mehr oder weniger in einem schmutzigen graubraun \u201eerstrahlte\u201c. Zumindest sorgte der technische Aufschwung f\u00fcr allerhand Neuerungen: U-Bahnen. Elektrizit\u00e4t, oder auch moderne Waffen.<\/p>\n<p>Kaum einer wei\u00df wohl noch heute, dass es damals auch eine ziemliche Werwolfplage in der Stadt gab. F\u00fcr Recht und Ordnung (sowie Werw\u00f6lfe freie Stra\u00dfen) sorgten sich in London (bzw. England) seit je her ein ritterlicher Orden (genannt: Der Orden. Nicht wirklich einfallsreich. Marketing war damals allerdings noch nicht erfunden worden). Mit technischen Schnickschnack und ziemlich effektiven Waffen (zu verdanken ist dieser Fortschritt Nicolas Tesla) ausger\u00fcstet, ziehen so Sir Galahad durch die Stadt und um auch aus der Luft alles im Blick zu haben, sorgen m\u00e4chtige Luftschiffe daf\u00fcr, dass auch wirklich kein Verbrechen unentdeckt bleibt.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150219170529.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150219170529\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9620\" \/><\/p>\n<p>Etwas ist faul im Staate D\u00e4ne\u2026 \u00e4h\u2026 im vereinigten K\u00f6nigreich, denn eine Untergrundorganisation sorgt mit feigen Terroranschl\u00e4gen f\u00fcr jede Menge Unordnung. Da kann mitunter mal die Bedrohung der Lykaner (in der Stadt streifen \u00fcbrigens nicht nur \u201everwandelte\u201c Werw\u00f6lfe umher, sondern man erz\u00e4hlt sich auch, dass alt ehrw\u00fcrdige Blutlinie der \u201eechten\u201c Werw\u00f6lfe nie ausgestorben ist) zu einem eher kleinen Nebenkriegsschauplatz werden. Trotzdem: Irgendwas stimmt hier nicht. Anscheinend frisst sich die Organisation der Verschw\u00f6rer wie ein Pilz durch alle Ebenen und es scheint fast so, als ob auch der Orden irgendwie nicht ganz \u201eunschuldig\u201c ist. Das Staatsgef\u00fcge ist jedenfalls ersch\u00fcttert. Wer aber ist der Drahtzieher dieser Verschw\u00f6rung und viel wichtiger: Wer sind hier nun eigentlich die Guten? Diese Frage wird nun im PS4 exklusiven \u201eThe Order: 1886\u201c gel\u00f6st werden. Seltsam, dass man in den Geschichtsb\u00fcchern von all dem nichts lesen kann\u2026<\/p>\n<p>Eins mal vorweg: Schon bevor \u201eThe Order: 1886\u201c \u00fcberhaupt ver\u00f6ffentlicht wurde, gab es viel Geschrei aus allen Ecken und Enden des Interwebz (das bekannterma\u00dfen nie l\u00fcgt), dass uns mit mit Titel mal wieder win \u00fcberhypter Flop erwarten wird. Zu kurz, zu repitativ, nichts neues, ein 08\/15-Shooter und nicht mal einen Multiplayer Modus soll das Spiel haben. Bis auf den Multiplayer Modus, treffen diese \u201eAnschuldigungen\u201c aber irgendwie auch auf jeden j\u00e4hrlichen Call of Duty Titel zu\u2026 oder Assassin\u2019s Creed. Komisch nur, dass diese Titel aber immer weggehen, wie  frisch geschnitten Brot. Professionelle Trolle (und damit mein ich auch \u201eprofessionelle Journalisten\u201c) haben im Vorfeld schon mal gute Arbeit geleistet, um einen den Spa\u00df zu verderben. Verletze Fanboy Gef\u00fchle l\u00f6sen die schlimmsten Schmerzen aus. Sei\u2019s drum. Gehen wir mal wieder zur \u201eReview\u201c \u00fcber.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150219172325.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150219172325\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9621\" \/><\/p>\n<p>Als die Blu-ray im Laufwerk wie ein kleines K\u00e4tzchen schnurrte und nach dem Ladebildschirm man endlich ins Spiel einsteigen konnte, gab\u2019s auch den ersten \u201eAha-Effekt\u201c. Oder eher mehr \u201eWow.Effekt\u201c. Die Grafik, die \u201eThe Order: 1886\u201c zu bieten hat, ist wohl das Sch\u00f6nste, was es bisher auf Konsolen zu sehen gab! F\u00fcr einen mehr \u201ecineastischeren Effekt\u201c sorgt ein Letterbox-Format, das daf\u00fcr sorgt, dass das Spiel nicht ganz im \u201eVollbildformat\u201c erscheint. \u00dcber die Grafiken, wurde zudem ein Filter gelegt, der dem Ganzen einen wunderbar dreckigen \u201eGlanz\u201c verleiht. Vermutlich ist das eher eine Frage des Geschmacks, aber die Pr\u00e4sentation als solche ist wirklich, wirklich h\u00fcbsch. Und wer sich mal die Zeit nimmt (und dazu hat man im Spiel sehr oft die Gelegenheit), kann sich mal in den Zwischensequenzen (und in den Zwischensequenzen w\u00e4hrend der Zwischensequenzen) mal die Gesichtsanimationen und die Texturen mal unter die Lupe nehmen: Beinahe \u201eFotorealistisch\u201c. Die hohe Grad der Details ist wirklich hervorragend! Ready At Dawn hat hier schon mal eine mehr als gute Leistung erbracht!<\/p>\n<p>Nachdem man nun seinen Mund wieder geschlossen und die Sabberspuren weggewischt hat, darf man auch gleich seinen Charakter, Sir Galahad, durch das erste Szenario steuern. Irgendwie hab ich mich an das gute alte Heavy Rain erinnert gef\u00fchlt. Aufploppende wei\u00dfe Kreise zeigen an, mit welchen Elementen man interagieren darf und auch die nicht immer so beliebten Quick Time Events (kurz QTE) aus dem Hause  Quantic Dreams, scheint man bei den Entwicklern von Ready at Dawn so gut gefunden haben, dass man sie in vereinfachter Form in \u201eThe Order: 1886\u201c einbaute, was aber keinesfalls irgendwie als st\u00f6rend empfunden werden kann. Ein wenig kann man diese Gameplaymachanik mit dem PSP Spiel \u201eGod of War: Chains of Olympus\u201c vergleichen, dass \u00fcbrigens auch von Ready at Dawn umgesetzt wurde. Die Balance zwischen \u201enormalen Handlungen\u201c und QTEs h\u00e4lt sich also in Waage.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150221171233.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150221171233\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9622\" \/><\/p>\n<p>\u201eThe Order: 1886\u201c ist in erster Linie ein Shooter aus der 3rd Person Perspektive. Das Rad muss hier auch nicht neu erfunden werden, da es schon gute Beispiele gibt, die die Gameplaymechanik hier \u201eperfektioniert\u201c haben (oder zumindest \u201eansatzweise\u201c). Ready at Dawn hat sich die Mechaniken aus Uncharted wohl n\u00e4her angeschaut und diese als \u201epassend\u201c empfunden. Grundsolide, wenn man so will. Viel \u201erun and gun\u201c gibt es nicht. Man sucht sich also hier prim\u00e4r Deckung und versucht so aus dieser Position heraus die Gegner auf\u2019s Korn zu nehmen.<\/p>\n<p>Gek\u00e4mpft wird nicht immer allein. Meist ist der Ritterorden im Team unterwegs. Zur Kampfgruppe gesellen sich meist Lady Igraine, Sir Perceval und Marquis, der Quoten-Franzose im Team, der ab und an mit seinen \u201eCharme\u201c die Story ein wenig auflockert. Jeder der Nebendarsteller, hat seinen ganz eigenen Charakter, den man zwar nicht unbedingt m\u00f6gen muss, aber dem Spiel eine ordentliche Portion Lebendigkeit spendiert. Im Verlauf schlie\u00dft man sie aber alle ins Herz, besonders nat\u00fcrlich Sir Galahad, den gebeutelten Hauptdarsteller. Kritisieren k\u00f6nnte man, dass man bei all den Charakteren und auf deren erz\u00e4hlerische Fokussierung ab und an die Story selbst vergessen hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150219233638.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150219233638\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9623\" \/><\/p>\n<p>Ganz und gar nicht bei der Entwicklung hat man die Ausgestaltung des Szenarios vergessen. Alle Au\u00dfen- und Innenumgebungen sind mit allerhand Details gef\u00fcllt, die man untersuchen darf, wenn man sich die Zeit nimmt. Auch wenn Feuergefechte die Ruhe st\u00f6ren, sollte man trotzdem jeden Winkel mal genauer unter die Lupe nehmen. Es ist wirklich bezaubernd, wie Ready at Dawn das Spiel mit\u2026 und hier wiederhole ich mich\u2026 \u201eLebendigkeit\u201c f\u00fcllt. Auch sollte man sich die \u201eUmwelt\u201c genauer ansehen. Die Grafik ist fantastisch! Nicht alles ist graubraun, wie Eingangs \u00fcberspitzt geschrieben. Besonders die Lichteffekte sind ausserordentlich, was besonders f\u00fcr Feuereffekte z\u00e4hlt. Aber auch das Stadtbild selbst ist wunderh\u00fcbsch. Im Hintergrund sieht man Schiffe im Hafen einfahren, am Himmel schweben die bedrohlich wirkenden Luftschiffe und London selbst, beziehungsweise die Geb\u00e4ude der Stadt, wurden mit detaillierten Texturen beklebt. Die viktorianische Zeit, oder die alternative Form, gemixt mit ein paar Steampunk-Elementen, wurde wirklich \u201eglaubhaft\u201c inszeniert.<\/p>\n<p>Leider l\u00e4sst es das Spiel nicht zu, auch alles zu erforschen, da man sich eher auf vorgeschriebenen Pfaden bewegt (Schlaulevel, wenn ihr es negativ formuliert haben wollt). Die Story selbst ist von daher starr und gibt keine bewegungstechnischen Freir\u00e4ume. Zu Beginn holpert die Story selbst noch ein wenig dahin und kommt eher langsam in Fahrt. Erst in den letzten Spielstunden entfaltet sie sich in ihrer \u201eganzen Pracht\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150220104317.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150220104317\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9624\" \/><\/p>\n<p>Die maximalen 5 Stunden, von denen man im Vorfeld lesen musste, die das Spiel dauern soll, stimmen nicht mit der wirklichen L\u00e4nge \u00fcberein. Da aben die Trolle ein wenig untertrieben. Allerdings nicht viel. Sieben Stunden sind es im Schnitt, wenn man das Spiel mit der mittleren Schwierigkeit durchspielen m\u00f6chte. Mehr ist dann aber wirklich nicht drin, ausser man l\u00e4sst sich viel Zeit mit dem Erforschen der Spielwelt, was eher meiner Vorliebe entspricht. Ein Speedrun macht \u00fcberhaupt keinen Sinn, ausser man hat keinen Bock auf Story.<\/p>\n<p>\u201eRushen\u201c selbst, wird aber auch an allen Ecken und Enden \u201eerschwert\u201c denn \u201eThe Order: 1886\u201c ist vollgepackt mit kleinen Filmsequenzen, die auch unvermittelt im Plott auftauchen (zum Beispiel: Ein Gang wird mit einer Ladung Holz blockiert. Eine kleine Firmenblendung erscheint, die auf die aktuelle Problematik eingeht, erst dann darf gehandelt werden\u2026 kurz danach folgt meist wieder eine Filmsequenz). Das hin und her wechseln zwischen Zwischensequenzen und gespielter Handlung wurde aber (meiner Meinung nach) optimal umgesetzt, auch wenn ich anfangs das Gef\u00fchl hatte, dass man zu oft das Spiel mit Filmsequenzen \u201eentschleunigt\u201c. Allerdings l\u00e4sst sich so die Handlung wunderbar erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Feuergefechte machen wirklich Spa\u00df. Die retrofuturistischen Waffen \u201ef\u00fchlen\u201c sich gut an. Die Umgebung wird teilweise durch den Einsatz von Waffengewalt zerst\u00f6rt, Feinde reagieren \u201erealistisch\u201c auf den Beschuss (teilweise recht blutig, wenn man die entsprechende Waffe im Besitz hat) und Nahkampfattacken lassen sich wunderbar einfach durchf\u00fchren und ergeben in Verbindung mit den Waffen einen dynamischen Kampfablauf. Ab und an hat man es mit Schleich-Leveln zu tun, in denen man sich ausschlie\u00dflich auf Nahk\u00e4mpfe konzentriert und die Gegner somit ziemlich effektiv, als auch brutal ausgeschaltet werden. Erwischen lassen sollte man sich nicht. Wird man entdeckt, bedeutet das den sofortigen Tod und man muss den Abschnitt erneut spielen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150221163826.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150221163826\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9625\" \/><\/p>\n<p>Wie erw\u00e4hnt, gibt es im Spiel nicht nur menschliche Gegner, sondern auch Werw\u00f6lfe (und noch eine anderen \u00fcberraschenden Gegnertyp, den ich hier wegen Spoilern nicht verraten m\u00f6chte). K\u00e4mpfe gegen die Lykaner erfolgen in geschlossenen \u201eKampfarealen\u201c. Hier bek\u00e4mpft man entweder gleich ein Rudel dieser ziemlich widerspenstigen und harten Gegner, oder man bestreitet einen Bossfight gegen einen einzelnen, noch h\u00e4rteren Werwolf. Anfangs kann das eine harte Nuss sein, sp\u00e4testens beim zweiten Kampf hat man aber den Dreh raus und die Angst vor den Lykanern verfliegt. \u00dcberraschungen gibt es kampftechnisch keine, denn Attacken laufen immer im selben Stil ab. Faktisch sind die meisten K\u00e4mpfe ziemlich hart \u201egescriptet\u201c. Wie auch schon das Erforschen der Stadt keinerlei Freir\u00e4ume bietet, hat man auch w\u00e4hrend der K\u00e4mpfe keine Wahl, als die vorgeschriebene Art und Weise der Entwickler, diese zu bestreiten: Kleine Feuergefechte, unausweichliche QTEs, weitere Feuergefechte, Ende.<\/p>\n<p>\u00dcber die Waffen hatte ich bisher kein Wort verloren. Dabei sind diese doch gerade die \u201ewichtigsten Elemente\u201c eines Shooters. Neben einer Reihe von eher klassischen Waffen, wie Pistolen, Shotguns, Maschinen- und &#8222;normalen&#8220; Gewehren (Scharfsch\u00fctzengewehr, &#8222;pimped by Tesla&#8220;), gibt es noch eine Auswahl &#8222;exotischeren&#8220; Witwenmachern, aus der Manufaktur Tesla. Ber\u00fchmt f\u00fcr sein Strom-Fimmel, darf man daher auch jede Menge &#8222;Elektrostrahlenwaffen&#8220; erwarten, mit teils enormer Durchschlagskraft (von den Gegnern bleibt nach einer Wolke aus Blut nicht mehr viel \u00fcber). Spreng- und Rauchgranaten, runden das Waffenarsenal ab. Die Lieblingswaffe von mir? Das Thermitgewehr, mit dem man einen verheerenden Feuersturm ausl\u00f6sen kann. Hier darf man auch seine Anlage mal bedenkenlos aufdrehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150221165701.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150221165701\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9626\" \/><\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\n\u201eThe Order: 1886\u201c ist spielerisch keine Revolution, aber warum sollte man in dieser Richtung auch was erwarten? Man erh\u00e4lt ein solides Spiel, das mit Action nicht geizt. Das Setting ist eigentlich richtig cool, auch wenn man da die Sache mehr ausreizen h\u00e4tte k\u00f6nnen. Definitiv zu kurz kommen die spielerischen \u201eFreiheiten\u201c, also der streng lineare Pfad, was aber insoweit Sinn macht, da man versucht hat, ein \u201ecineastisches Gesamterlebnis\u201c abzuliefern, dass in sich stimmig sein, dann wiederum h\u00e4tte man ein paar mehr Seiten Story schreiben m\u00fcssen, um ein wirklich rundes Gesamtbild abliefern zu k\u00f6nnen. Da wirkt die Geschichte am Ende doch ein wenig zu holprig. Aber zumindest bietet \u201eThe Order: 1886\u201c das Potential f\u00fcr einen Nachfolger, in dem man die Fehler aus dem ersten Teil ausb\u00fcgeln kann, Ein schwacher Trost vielleicht, aber immerhin besteht Hoffnung.<br \/>\n\u2028Die Grafik ist bombastisch und endlich mal auf \u201eNextGen\u201c Niveau. Der Shooter-Part ist spa\u00dfig &#8211; bis auf die seichten Stealth-Einlagen, in denen man zwar schleicht, aber keine wirkliche Konsequenzen f\u00fcrchten muss, wenn man einen Gegner ausschaltet. Die Leiche kann liegen bleiben. Die Gefahr besteht eher darin, einen QTE zu verpatzen.<\/p>\n<p>Erfreulich ist und komisch, dass man das \u00fcberhaupt erw\u00e4hnen muss: \u201eThe Order: 1886\u201c kommt ohne schwere Bugs aus, die in irgendeiner Art das Spielgef\u00fchl tr\u00fcben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/The-Order_-1886_20150221162402.jpg\" alt=\"The Order: 1886_20150221162402\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9627\" \/>\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einer Studie gibt es im London an 366 Tagen im Jahr Nebel, wenn nicht sogar mehr. Gut, vereinzelt l\u00e4sst sich auch mal kurz die Sonne blicken, das ist aber die Ausnahme. Das war nat\u00fcrlich im victorianischen Zeitalter (benannt nach K\u00f6nigin Victoria, falls wer fragen sollte\u2026) nicht viel anders. Im Gegenteil. 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