{"id":6737,"date":"2014-09-19T13:12:04","date_gmt":"2014-09-19T11:12:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ps3blog.de\/?p=6737"},"modified":"2014-09-19T13:12:04","modified_gmt":"2014-09-19T11:12:04","slug":"im-test-destiny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps3blog.de\/index.php\/2014\/09\/19\/im-test-destiny\/","title":{"rendered":"Im Test: Destiny"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em><\/p>\n<h2>Der Weltraum. Unendliche Weiten.<\/h2>\n<p>\u2026und irgendwo dazwischen liegt unsere Heimat, die Erde. Was die Raumfahrt angeht, so steckt unsere Technik noch weit, weit in den Kinderschuhen, wohl auch, da Gelder f\u00fcr die Raumfahrtforschung fehlen und ein wesentlicher Faktor, der damals die Weltraumfliegerei antrieb (\u00fcberspitzt gesagt) fehlt: Der kalte Krieg. Und hier sind wir auch schon bei einem wesentlichen Thema der \u201eStory\u201c von Destiny. In einer weit entfernten Zukunft, k\u00fcndigte sich f\u00fcr die Menschheit ein gro\u00dfer Wandel an. Eine omin\u00f6se Entit\u00e4t namens \u201eder Reisende\u201c machte auf seiner\u2026 nun\u2026 Reise durchs undenkliche Weltall halt bei der Erde, um auf dem kleinen Planeten endlich mal f\u00fcr Frieden zu sorgen. \u00dcbrigens komplett gewaltlos. Die Menschheit erhielt einen pl\u00f6tzlichen Aufschwung und konnte sich endlich den Traum erf\u00fcllen auch entfernte Planeten zu besiedeln (um auch dort nach weiteren Ressourcen zu suchen). Der \u201eReisende\u201c kam aber nicht alleine. Um die Menschen weiter zu unterst\u00fctzen, entsandte er eine Roboterrasse namens \u201eExo\u201c. Die tatkr\u00e4ftigen Androidenwesen gliederten sich anstandslos in die Gesellschaft ein und lebte in friedlicher Eintracht. Mars und Venus wurden dank diversen Terraformingprogrammen in bewohnbare Landschaften verwandelt und auch aus dem langweiligen Merkur konnte man einen bl\u00fchenden Garten schaffen. Auf Grund des gesteigerten Wohlstands, verl\u00e4ngerte sich auch die durchschnittliche Lebenszeit der Menschen. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass der \u201eReisende\u201c ein goldenes Zeitalter bescherte. Allerdings gab es da ein klitzekleines Problem\u2026<\/em><\/p>\n<p>Ebenfalls aus den tiefen des Weltalls, verfolgte \u201edie Finsternis\u201c unseren (zuk\u00fcnftigen) Besch\u00fctzer. Es hat zwar eine gef\u00fchlte Ewigkeit gedauert, aber schlie\u00dflich konnte das d\u00e4monische Etwas doch unseren Erl\u00f6ser aufsp\u00fcren, um ihn zu vernichten. Bl\u00f6d nur, dass ausgerechnet die Menschheit zwischen die Fronten geriet. Gleich mit mehreren Rassen zog wortw\u00f6rtlich die Finsternis \u00fcber\u2019s Land, um die Menschheit (und den Reisenden) auszul\u00f6schen. Die \u201eGefallenen\u201c, die \u201eVex\u201c und die \u201eKabal\u201c k\u00f6nnten unterschiedlicher nicht sein und eigentlich k\u00f6nnen sie sich auch nicht wirklich \u201egut riechen\u201c, doch als (beinahe) versklavte V\u00f6lker, bei\u00dfen sie wohl in den sauren Apfel und arbeiten unter einem Mantel \u201ezusammen\u201c, wobei man sagen muss, dass sie sich brav die Lebensr\u00e4ume der Menschheit untereinander aufteilen, um sich nicht all zu sehr in die Quere zu kommen.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140911164647.jpg\" alt=\"Destiny_20140911164647\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6739\" \/><\/p>\n<h2>Der Reisende, Kabale und kein bisschen Liebe<\/h2>\n<p>Dabei ist es traurig, dass einstige \u201eglorreiche\u201c V\u00f6lker der \u201eGefallenen\u201c f\u00fcr die \u00fcble Sache arbeiten. Einst waren sie ein stolzes Volk, mit einer nicht zu untersch\u00e4tzenden Kultur und technischen Errungenschaften. Doch ihr Reich zerfiel nach dem die Finsternis kam (von daher auch \u201edie Gefallenen\u201c) und so arbeiten sie nun (noch immer unterteilt in ihren einstigen Kasten) f\u00fcr das B\u00f6se.<\/p>\n<p>Weit enger emotional sind da die \u201eVex\u201c. Wie auch schon die guten \u201eExo\u201c-Wesen, die uns der \u201eReisende\u201c brachte, sind die \u201eVex\u201c ein Maschinenvolk. Ihre Lebensweise ist mehr mit einem Insektenstamm zu vergleichen, die sie auch \u201ezentral\u201c gesteuert werden und so organisiert den Tod bringen. Besonders stark sind sie nicht unbedingt (wie so oft gibt es da einen \u201eKonstruktionsfehler\u201c: Ihre Schwachstellen leuchten rot und geben ein wunderbares Ziel ab), daf\u00fcr rei\u00dfen sie es mit ihrer Anzahl wieder raus.<\/p>\n<p>Tief im inneren der Planeten (aber meist im Mond zu finden), \u201ewohnen\u201c die Schar, eine uralte Rasse, wenn man so will, mit nicht nur grauenhaft aussehenden Monstern, sondern auch mit magischen Kr\u00e4ften versehen. Praktisch ist bei dieser Rasse, dass ihre R\u00fcstung schon quasi auf der Haut w\u00e4chst. Von all den Gegnern, mit denen es die Menschheit zu tun hatte, sind die Schar wohl die t\u00f6dlichsten Wesen. Besonders h\u00e4sslich und effektiv, sind die heranst\u00fcrmenden, hirnlosen Zombies. H\u00f6rt man ihr grelles und kr\u00e4chzendes Geschrei, sollte man die Beine in die Hand nehmen, oder besser nochmals die Waffe auf gen\u00fcgend Munition pr\u00fcfen, denn ein Zombie kommt nie allein.<\/p>\n<p>Eine ebenfalls einstige Hochkultur stellen die \u201eKabal\u201c dar. Was sich genau hinter der schweren R\u00fcstung befindet, ist nicht so ganz klar. Beh\u00e4big watscheln sie \u00fcber den Planeten (in etwa so anmutig wie ein Nilpferd in extrem schwerer R\u00fcstung und noch dazu extrem schwer bewaffnet). Wie auch die \u201eGefallenen\u201c sind auch die \u201eKabal\u201c streng hierarchisch gegliedert und somit optimal f\u00fcr den Kampf organisiert. Noch dazu kommt, dass sie anscheinend \u00fcber \u201ePsi-Kr\u00e4fte\u201c verf\u00fcgen, mit denen sie den Kampfwillen weiter st\u00e4rken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Anbetracht dieser vielschichtigen Bedrohung, ist es kein Wunder, dass die Menschheit (bis auf wenige Ausnahmen) komplett ausgel\u00f6scht wurde. Da konnte auch der \u201eReisende\u201c nichts weiter tun. So m\u00e4chtig ist des Ding dann anscheinend doch nicht gewesen. Da der \u201eReisende\u201c aber kein \u201eUnmensch\u201c ist, opferte er\u2026 oder es\u2026 sich (und im Prinzip ist es auch das Mindeste, was das Wesen tun k\u00f6nnte, denn schlie\u00dflich ist es ja schuld, dass die Finsternis \u00fcber die Menschheit kam und diese beinahe ausl\u00f6schte) zum Heil der letzten Menschen. Sein nun lebloser K\u00f6rper schwebt nun wie ein kleiner Mond \u00fcber der letzten bewohnbaren Stadt der Menschheit, genannt \u201eder Turm\u201c.<\/p>\n<p>Wie das nun mal so ist, mit \u201eGott gleichen Wesen\u201c, gibt es auch auf der Erde nun eine Gruppierung, die f\u00fcr die \u201eErl\u00f6sung\u201c des \u201eReisenden\u201c k\u00e4mpft. Man gibt die Hoffnung auch nicht auf, dass der einstige Erl\u00f6ser mausetot sein soll. Es hei\u00dft, dass in ihm noch ein kleines, aber zaghaftes Licht brennt, mit dem man den \u201eReisenden\u201c wieder zum Leben erwecken kann. Richten sollen es nun die\u2026 \u201eKreuzritter\u201c, wenn man so m\u00f6chte. Diese nennen sich \u201eH\u00fcter\u201c und k\u00e4mpfen nicht nur f\u00fcr die Wiederbelebung des Reisenden, sondern sorgen auch daf\u00fcr, dass sich die Finsternis nicht weiter ausbreitet. Begleitet werden die wackeren K\u00e4mpfer von kleinen \u201eGeistern\u201c, fliegende Drohnen mit exzellenter Intelligenz und Hang zum Plaudern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140911175123.jpg\" alt=\"Destiny_20140911175123\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6741\" \/><\/p>\n<h2>Die Gl\u00fccksritter<\/h2>\n<p>Gleich drei verschiedenen Kriegerkasten d\u00fcrfen sich die frisch gebackenen H\u00fcter zur Auswahl. Die \u201eVanille-Variante\u201c w\u00e4ren die \u201eTitanen\u201c. Das ist in etwa die Standardklasse und auch jene, die f\u00fcr Anf\u00e4nger wohl am besten geeignet ist. Sie k\u00f6nnen enorm viel Schaden einstecken und dank ihrer unfassbar guten Kondition, sind sie auch die geborenen Nahk\u00e4mpfer. Im Prinzip die Allzweck-Einheit, die auch gerne mal Energiewellen ausl\u00f6sen, um gleich mehrere Feinde wegzupusten (und sp\u00e4ter auch mal Schutzschirme aufbauen k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>Gewitzter ist da der \u201eJ\u00e4ger\u201c. Er ist vielleicht nicht so sonderlich gut gepanzert wie der \u201eTitan\u201c, ist daf\u00fcr aber unheimlich agil und ein wahres Talent, was Feuerwaffen angeht. Mit seinem formsch\u00f6nen Messer, schnitzelt er sich gerne auch mal durch die Feinde, wenn die Munition alle ist, oder kann es auch in Richtung der Feinde werfen. Weiter entwickelte \u201eJ\u00e4ger\u201c k\u00f6nnen eine  spezielle Pistole hervor beschw\u00f6ren, mit denen sie \u201egoldene Sch\u00fcsse\u201c verballern, die extreme Sch\u00e4den bei den Feinden anrichten.<\/p>\n<p>Wer jetzt nicht unbedingt an vorderster Front k\u00e4mpfen m\u00f6chte, der sollte sich den \u201eWarlock\u201c mal genauer betrachten. Zwar kann er mit allen m\u00f6glichen Waffen umgehen, doch sein Steckenpferd ist dann doch eher die Magie, mit dem der \u201eWarlock\u201c etwa extrem zerst\u00f6rerische Nova-Bomben beschw\u00f6ren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140912165026.jpg\" alt=\"Destiny_20140912165026\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6742\" \/><\/p>\n<p>Zentrale Anlaufstelle f\u00fcr die \u201eH\u00fcter\u201c ist nat\u00fcrlich der oben erw\u00e4hnte \u201eTurm\u201c. Hier erholt man sich nicht nur von seinen anstrengenden K\u00e4mpfen, sondern versorgt sich hier auch mit neuer Ausr\u00fcstung, sowie optionalen Auftr\u00e4gen, die man gerne zwischen, oder nach den Story-Missionen (oder auch gar w\u00e4hrenddessen) erledigen darf\/kann. Nat\u00fcrlich ist \u201eder Turm\u201c auch Treffpunkt aller anderen Mitspieler von \u201eDestiny\u201c. Man tauscht sich aus, plaudert und f\u00fchrt beeindruckende T\u00e4nze auf, was man eben in MMOs (auch wenn man \u201eDestiny\u201c so nicht unbedingt nennen m\u00f6chte) ebenso macht. Die \u201ecoolen Kids\u201c h\u00e4ngen hier einfach nur ab, um ihre wunderbare R\u00fcstung zur Schau zu stellen. Am liebsten dort, wo sie jeder sehen kann. Kommunikationsscheu Wesen sollten hier nur eine minimal Zeit verbringen. Was allerdings ein wenig fehlt, ist etwa eine kleine Einf\u00fchrung zu den Personen, mit denen man im \u201eTurm\u201c zu tun hat. Eine kleine Geschichte eben, wie man es aus \u00fcblichen Rollenspielen her kennt. Das hat man vermutlich vergessen, doch\u2026 oh\u2026 aber die Aussicht vom \u201eTurm\u201c runter auf die Stadt ist fantastisch! \u2013 Verdammt, ich hab mich schon wieder vom Augenzauber ablenken lassen!<\/p>\n<p>Hat man nun endlich seinen Charakter zusammen gew\u00fcrfelt (w\u00e4hlen darf man aus 3 unterschiedlichen Rassen, darunter auch die Androiden-Rasse \u201eExo\u201c), kann\u2019s eigentlich schon losgehen. Das Intro l\u00e4sst hoffen, dass man sich auf ein epischen Abenteuer freuen darf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140912113657.jpg\" alt=\"Destiny_20140912113657\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6743\" \/><\/p>\n<h2>Ein wenig Story gef\u00e4llig?<\/h2>\n<p>Die Geschichte beginnt auf der Erde, im alten Russland, oder zumindest das, was davon \u00fcbrig geblieben ist. Einige Hundert Jahre sind vergangen, als die Menschheit im \u201egoldenen Zeitalter\u201c lebte. Die Natur erobert sich erfolgreich ihr altes Territorium zur\u00fcck. Nur die alten und ziemlich m\u00e4chtigen Ruinen eines alten Raumflughafens deuten darauf hin, was lebendig es hier fr\u00fcher zugegangen ist. Behutsam begleitet der freundliche \u201eGeist\u201c einem bei den ersten Schritten im Leben eines H\u00fcters und es dauert nicht lange, da kommt es zum ersten Gefecht\u2026<\/p>\n<p>Das, was man schon in den ersten Spielminuten sehen durfte, sieht wahrhaft umwerfend aus. Schon in der Alpha und in der Beta, konnten die stimmungsvollen Lichteffekte begeistern. Die Texturen sehen zum ersten Mal so aus, als seien sie keine \u00dcberbleibsel l\u00e4ngst vergangener Zeiten, die man zum wiederholten Male auf die Modelle geklebt hat. Mein erlebt also kein grobes Augenfaul. Lichtzauber wohin man blickt.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend man sich so umsieht vergisst man schon beinahe das Wesentliche: \u201eWarum bin ich (also der H\u00fcter) gleich noch mal tot? Wieso hat mich der Geist gerade wieder belebt? &#8211; Ach\u2026 hui! Schau mal, die Lensflare Effekte! Um was ging\u2019s noch mal?!?\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140911164609.jpg\" alt=\"Destiny_20140911164609\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6744\" \/><\/p>\n<p>Ja, das Storytelling ist etwas l\u00fcckenhaft und wirkt etwas holprig. Bei Beginn einer jeden neuen Mission bekommt man eine kleine Geschichte erz\u00e4hlt, die dazu einleitet, warum man jetzt gleich zig Gegner \u00fcber den Haufen schie\u00dfen muss. Slippen kann man diese Sequenzen \u00fcbrigens nicht, da hiermit auch die teils langen Ladezeiten \u00fcberbr\u00fcckt werden. Aber hey, das Schiff sieht schon ganz schnuckelig aus, wie es da so durch den Raum rast.<\/p>\n<p>Besonders nervig sind die Flugzeiten, die man zur\u00fcck zum \u201eTurm\u201c unternimmt\u2026 oder wenn man auf den diversen Planeten (Mars, Venus, Erde\u2026 und Mond, wobei das ja kein Planet ist) auf Patrouille gehen m\u00f6chte. Bis zu einer Minute gondelt man mit seinem Licht durch den Hyperraum und dann bekommt man nicht mal eine kleine Geschichte erz\u00e4hlt. W\u00e4hrend dessen kann man gerne mal in die K\u00fcche gehen und sich einen Kaffee kochen\u2026 oder ein Sandwich schmieren\u2026 oder beides.<\/p>\n<p>Belohnt wird man beim Zocken \u00fcbrigens auch mit einem unheimlich packenden Soundtrack. Mein erster Gedanke war, dass mich die epische Musik irgendwie an \u201eMass Effect\u201c erinnern. Ein Orchester begleitet mit Chor\u00e4len Ges\u00e4ngen? Das hat schon was. Wenn es zu Bossk\u00e4mpfen kommt, legt der Soundtrack dann nochmals geh\u00f6rig zu. Stimmungstechnisch das Beste, was ich seit einer Ewigkeit in Videospielen auf die Lauscher bekommen hab. Allerdings gehen hier nat\u00fcrlich komplett die \u00dcberraschungsmomente fl\u00f6ten. Gerade noch f\u00fchlt man sich von leichter Musik umschmeichelt und von einem Augenblick zum anderen wabern die B\u00e4sse und der Beat steigt einige Nummer nach oben und man wei\u00df: \u201eJa, jetzt wird\u2019s brenzlig\u201c \u2013 und dabei sieht man noch nicht mal seine Gegner. Trotzdem: F\u00fcr den Soundtrack hat \u201eDestiny\u201c auf alle F\u00e4lle einen Orden verdient.<\/p>\n<p>Das Leveldesign ist selbst ist jetzt nicht unbedingt hitverd\u00e4chtig. Klar, das Areal AUF den Planeten ist riesig. So gro\u00df, dass man zu Fu\u00df eine halbe Ewigkeit manchmal braucht, um missionsspezifische Punkte zu erreichen (schneller geht\u2019s definitiv mit dem Sparrow, quasi ein fliegendes Motorrad). Die Zonen, in denen sich aber dann die Missionen selbst abspielen, sind eher einfallslos. Im Prinzip sind es die typischen Schl\u00e4uche, in denen es dann ab und an gr\u00f6\u00dfere Areale gibt, in denen die diversen Hauptk\u00e4mpfe dann stattfinden. Kleinere Gepl\u00e4nkel gibt es zwar auch auf der Oberfl\u00e4che, aber die fallen nicht ins Gewicht (schon gar nicht, was die Story angeht). Schlau, Kampfarena, Schlauch, gro\u00dfe Endarena. Wie in Shooter eben so \u00fcblich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140911205334.jpg\" alt=\"Destiny_20140911205334\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6745\" \/><\/p>\n<h2>Unmassively Multiplayer Online Shooter Dingsbums<\/h2>\n<p>Aber halt! \u201eDestiny\u201c ist doch ein MMO! Oder nicht? Jaein. Sicher ist man im Prinzip nie alleine, aber wer jetzt eine \u201eoffene Welt\u201c wie etwa in WoW erwartet (oder vergleichbares), wird nicht unbedingt gl\u00fccklich werden. Die Welt von \u201eDestiny\u201c ist nicht so \u201eorganisch\u201c wie man es sonst von MMOs gewohnt ist und vielleicht ist das auch der Grund, warum man sich im Laufe der Entwicklung mehr von dem Begriff distanziert hat und man doch lieber von einem \u201eShared-World-Shooter\u201c spricht? Auch wenn man auf den Planeten auf andere Spieler trifft und man theoretisch nicht alleine ist, so sind manche Storymissionen in Instanzen eingeteilt, in denen die Mitstreiter pl\u00f6tzlich vom Radar verschwinden.<\/p>\n<p>Was das Gameplay angeht, so f\u00fchlt man sich irgendwie an Borderlands 2 erinnert, was aber nichts schlechtes bedeuten soll. Ganz im Gegenteil. Der Shooter spielt sich durchaus hervorragend. Die Kugeln verfehlen eigentlich nie ihr Zeil und die Auswahl an verf\u00fcgbaren Waffen (die sich \u00fcbrigens auch leveln lassen), ist gro\u00dfartig. Der schnelle Waffenwechsel sorgt f\u00fcr ein ziemlich dynamisches Spielgeschehen, was f\u00fcr die unterschiedlichen Situationen auch durchaus notwendig ist, denn unsere Gegner treten meist in gemischten Teams auf.<\/p>\n<p>Nicht immer bedeutet dies auch, dass die Gegner mit einer angemessen k\u00fcnstlichen Intelligenz agieren. Nat\u00fcrlich suchen sie Schutz hinter Felsen, oder W\u00e4nden. Allerdings sind sie mit dem Versteckspiel so derma\u00dfen besch\u00e4ftigt, dass sie manchmal vergessen auf ihren R\u00fccken zu achten. Und mit manchmal meine ich immer. Die etwas st\u00e4rkeren Gegner wagen auch schon mal einen Frontalangriff. Oft haben sie auch einen Riecher daf\u00fcr, wenn die eigene Lebensenergie (die sich nach einer gewissen Phase ohne Beschuss wieder automatisch regeneriert) fast am Ende ist. Ich wittere dahinter mal fiese Absicht. In der Regel kommt man mit \u201edraufhalten und kurz Deckung suchen\u201c aber sehr gut klar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2014-09-19-um-13.04.41.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2014-09-19 um 13.04.41\" width=\"750\" height=\"354\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6748\" \/><\/p>\n<p>Das gilt besonders f\u00fcr Bossk\u00e4mpfe. Die Arena-Oberhoschis agieren im Prinzip immer gleich. Die Taktik hier: Ausweichen und Dauerfeuer. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass einem die Munition manchmal ausgehen k\u00f6nnte und man sich auf unsichere Pfade begeben muss, um fallen gelassene Munitionspacks einzusammeln. Wer sich lange Gefechte ersparen m\u00f6chte, kann sein Dauerfeuer auch direkt auf den Boss konzentrieren. Stirbt dieser, geben auch automatisch alle anderen Gegner im Areal ihren L\u00f6ffel ab.<\/p>\n<p>Die Story ist hier eigentlich beinahe Nebens\u00e4chlich und insgesamt ist man nach knapp 10 Stunden auch damit durch. Hier habe ich eigentlich ein wenig mehr erwartet, vor allem wenn man sich zur\u00fcck erinnert, was Bungie noch vollmundig versprochen hat: Ein epischen Abenteuer, mit einer epischen Geschichte, die sich auf mehreren Planeten abspielt, mit einer mystischen, ausserirdischen Entit\u00e4t, die eigentlich viel zu erz\u00e4hlen h\u00e4tte, mit einer monstr\u00f6sen feindlichen Bedrohung, von der man doch so viel noch in Erfahrung bringen wollte und von Aufstieg und Fall der goldenen Zeit der Menschheit. Am Ende blieb davon aber nicht viel \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Wer dennoch ein wenig \u201eGeschichte\u201c haben m\u00f6chte, muss sich diese selber \u201eerarbeiten\u201c. Durch das absolvieren von Missionen, verdient man sich hin und wieder eine kleine Handvoll \u201eGrimoire\u201c-Karten. Diese geben dann in Textform (hier sind Lese-Skills des Spielers gefragt) ein paar Informationen zu den Gegnern, Waffen und sonstigen wissenswerten Dingen des Destiny-Universums preis. Das Problem mit diesen Karten? Im Spiel selbst kann man die Inhalte nicht nachlesen. Hierzu muss man dann schon auf die Website von Bungie wechseln, oder\u2026 was im Prinzip um einiges praktischer ist\u2026 man holt sich die Begleit-App f\u00fcr sein Smartphone, mit der man auch einen sch\u00f6nen \u00dcberblick auf alle Statistiken seinen Charakter betreffend hat.<\/p>\n<p>Warum ich die Zwischensequenzen bisher so schamlos ausgelassen habe? Nun\u2026 es gibt zwar welche, diese kann man aber an einer Hand abz\u00e4hlen und so wirklich spannend sind sie nun auch wieder nicht. Auch die Gesamtl\u00e4nge aller Filmschnipsel h\u00e4lt sich in Grenzen.<\/p>\n<p>Ach Bungie! Was habt ihr euch denn dabei gedacht? Bei so viel Potential und der Stange Geld, die ihr in das Projekt reimgepulvert habt (500 Mio USD) und dann nur ein eigentlich toller Shooter mit einer belanglosen, austauschbaren Story?<\/p>\n<p>Man kann sich fragen, wo das denn noch hinf\u00fchren soll. Man darf vermutlich jede Menge DLC erwarten, die jedesmal eine Handvoll mehr Story-Schnipsel mit sich bringen und zumindest das Leveln des Charakters weiter recht fertigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140917002029.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140917002029.jpg\" alt=\"Destiny_20140917002029\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6749\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Level 20? Und nun?<\/h2>\n<p>Level 20 hat man relativ schnell erreicht und hier ist erstmal Schluss. Der Weg dort hin ist schon ein wahres Grind-Fest. Wer die Grenze knacken m\u00f6chte und somit das Maximum von Level 30 erreichen will, muss schon elendig viel Sitzfleisch mitbringen.<\/p>\n<p>Es ist ja einzusehen, dass man diverse Spielzeit damit verbringen muss, dass der Charakter fit f\u00fcr h\u00f6here Story-Missionen ist um einen Hauch einer Chance gegen die Bosse zu haben. Wer es wagt, etwa mit einem Level 18 Charakter gegen ein Level 20 Endgegner zu k\u00e4mpfen, wird gnadenlos scheitern. So spult man eben stumpfe Patrouillenmissionen ab, sammelt ein paar Items, die man doch wieder recycelt, um mit den damit gewonnen Waffenteilen und Glimmer seine R\u00fcstung und Waffen, die man liebgewonnen hat, aufleveln kann. Richtig gute Waffen, oder R\u00fcstungsgegenst\u00e4nde kann man allerdings nur mit Glimmer auch nicht kaufen. Wer richtig was gelten m\u00f6chte, der muss sich Vorhut- oder Schmelztiegelmarken verdienen. Hierzu verlangt \u201eDestiny\u201c allerdings einen Hintern voll Zeit von euch, mit jeder Menge grinden, grinden und nochmals grinden.<\/p>\n<p>M\u00f6chte man n\u00e4mlich \u00fcber das vorerstige Level Cap von Stufe 20 hinaus, muss man R\u00fcstungsteile mit \u201eLicht\u201c-Elementen sammeln, oder erwerben. Die im Kampf verdienten Items sind allerdings meist minderer Qualit\u00e4t, wenn sie denn \u00fcberhaupt \u201eLicht\u201c einhalten. Zudem kommt, dass ein R\u00fcstungsteil m\u00f6glicherweise eine gute Portion \u201eLicht\u201c mit sich bringt, aber die R\u00fcstungsklasse selbst wieder minimiert. Das erreichte \u201eLicht\u201c-Level ist auch nicht \u201estatisch\u201c. Nimmt man beispielsweise einen Helm mit Licht-Faktor 14 auf, erreicht man (da man vielleicht schon andere Licht tragende Elemente gesammelt hat) Level 22. Nimmt man ihn allerdings wieder ab, f\u00e4llt man auch im Level wieder zur\u00fcck. So viel zur Theorie.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140917165941.jpg\" alt=\"Destiny_20140917165941\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6753\" \/><\/p>\n<p>Um jetzt die wirklich spannenden Items zu erlangen, mit jeder Menge \u201eLicht\u201c, das das Level des Charakter weiter ansteigen l\u00e4sst, muss man sich einer Krieger-Fraktion anschlie\u00dfen, die es in \u201eDestiny\u201c gibt. Je nachdem, welchen Spielstil ihr f\u00fcr euch gew\u00e4hlt habt, gibt es auch hier unterschiedliche Boosts, die die jeweilige Fraktion mit sich bringt.<\/p>\n<p>Zu unterscheiden w\u00e4ren folgende Werte: Intellekt, Disziplin und St\u00e4rke. Intellekt verringert den Cooldown von \u201eSuper\u201c, Disziplin verringert den Cooldown von Granaten und St\u00e4rke verringert die Abklingzeit der Nahkampf-Attacken.<\/p>\n<p><strong>Und so w\u00e4hlt man nun seine Fraktion, gem\u00e4\u00df seines Charakters, beziehungsweise dessen Kriegerkaste (oder man w\u00e4hlt einfach den cooleren Namen der gew\u00fcnschten Fraktion):<\/strong><br \/>\nDer \u201etote Orbit\u201c setzt den Fokus auf St\u00e4rke und Disziplin, der \u201eKriegskult der Zukunft\u201c setzt auf Intellekt und Disziplin und zu guter Letzt g\u00e4be es noch die \u201eneue Monarchie\u201c, die ihren Fokus auf Intellekt und St\u00e4rke setzt, ideal also f\u00fcr meine J\u00e4gerin, um mal ein Beispiel zu nennen.<\/p>\n<p>Man kauft sich also mit dr\u00f6lfzig Handvoll Glimmer einen Umhang der gew\u00e4hlten Fraktion und sammelt nun damit Ausger\u00fcstet Vorhut-Marken. Das Leveln beginnt also wieder ganz von vorne, aber was macht man nicht alles, um weiter im Rang zu steigen? Zudem gibt es auch einige Events, die einen h\u00f6heren Level voraussetzen und wie oben schon mal kurz erw\u00e4hnt, sollte man auch mit einem gleichrangigen Charakter-Level (besser um +1 h\u00f6her) sich ins Get\u00fcmmel werfen, denn so gut auch die Waffe sein mag, hat man ein geringeres Level, richtet sie auch weniger Schaden bei den Gegnern an, die zum Teil auch noch \u201eimmun\u201c gegen eure Angriffe sind.<\/p>\n<p>Was stupides Grinden betrifft, so hat sich gezeigt, dass sich die PS Vita als RemotePlay Ger\u00e4t dazu hervorragend eignet. W\u00e4hrend auf dem gro\u00dfen TV Ger\u00e4t ein Film l\u00e4uft, kann man auf dem kleinen Bildschirm der PS Vita belanglose und harmlose Missionen erf\u00fcllen, um die in Massen geforderten Marken zu sammeln. Die Grafik sieht auch auf dem Handheld Ger\u00e4t wirklich ausgezeichnet aus und auch was das Gameplay angeht, kann man im Prinzip nicht unbedingt meckern. Hut ab also f\u00fcr die grandiose Funktion, die das langweilige Grinden so viel ertr\u00e4glicher macht!<\/p>\n<h2>Jetzt mit 100% mehr Multiplayer<\/h2>\n<p>Jetzt aber mal genug \u00fcber den SIngleplayer Modus rumgheult, \u201eDestiny\u201c bietet ja schlie\u00dflich noch einiges mehr und damit komme ich endlich zum Multiplayer Modus.<\/p>\n<p>Um das Grinden etwas gesellschaftstauglicher zu Gestalten, gibt es in \u201eDestiny\u201c so genannte \u201eStrikes\u201c. Hier kann man die Story auch mal Story sein lassen, schlie\u00dft sich zu einem Team von drei tatkr\u00e4ftigen Leuten zusammen und begibt sich in einen massiven \u201eDungeon\u201c, an dessen Ende ein ein extrem gro\u00dfer Boss wartet. Im Prinzip gleicht hier das Gameplay den typischen Singleplayer Missionen, allerdings mit Gegnern, die erheblich mehr einstecken k\u00f6nnen. Aber auch hier kann man nach Schema F vorgehen: Draufhalten! Einfach nur draufhalten! Irgendwann kippt das gro\u00dfe Dings schon um, was mitunter auch mal bedeutet, dass man eine halbe Stunde wie ein bekloppter ballert. Der Endgegner stellt allerdings (wie immer) keine gro\u00dfe Gefahr dar. Er l\u00e4uft einfach seinen Pfaden entlang, konzentriert sein Feuer mal auf den gr\u00f6\u00dften Aggressor im Team und stampft weiter. W\u00e4hrend dessen spawnen beinahe unaufh\u00f6rlich kleinere, bis mittelgro\u00dfe Gegner, die einen st\u00e4ndig vor die Flinte laufen.<\/p>\n<p>Aber auch hierf\u00fcr erh\u00f6ht man wenigstens Items (mehr oder minder wertvoll) und nat\u00fcrlich die dringend ben\u00f6tigten Marken, um bei seiner Fraktion im Ansehen zu steigen. Jeder Planet bietet seinen eigenen Strike. Und wer m\u00f6chte, kann nat\u00fcrlich auch diese gerne \u00f6fters durchf\u00fchren. \u00dcberraschungen gibt es hier keine, denn die Gegner spawnen an den immer gleichen Punkten. Kennt man seinen Dungeon, kann man schon beinahe im Blindflug durchlaufen und ballern. Grinden auf h\u00f6herem Niveau eben.<\/p>\n<p>Wer es gerne h\u00e4rter und l\u00e4nger m\u00f6chte, darf sich nun auch Raids anschlie\u00dfen. Diese sind noch h\u00e4rter und k\u00f6nnen von Teams bis zu 6 Kriegern gespielt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140917001936.jpg\" alt=\"Destiny_20140917001936\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6752\" \/><\/p>\n<p>Richtig gut gelungen ist in \u201eDestiny\u201c der reine PvP Part. Hier gibt es die klassischen Spielmodi wie \u201eZonen erobern\u201c in \u201eKontrolle\u201c (das man auch schon in der Beta austesten konnte), sowie Team-Deathmatch, oder ein klassisches \u201eJeder gegen Jeden\u201c.<\/p>\n<p>Mitunter tummeln sich hier Charaktere mit sehr durchmischten Leveln auf einer Map. Da die Spielfiguren selbst einigerma\u00dfen gleich sind, ist das Gameplay auch einigerma\u00dfen ausgewogen. Ein Level 5 Neuling muss also nicht unbedingt f\u00fcrchten, ohne Ende niedergemetzelt zu werden, wenn er auf einen Spieler trifft, der 10 oder mehr R\u00e4nge h\u00f6her steht. Waffenmodifikationen spielen hier keine Rolle.<\/p>\n<p>Womit man sich allerdings einen kleinen Vorsprung erarbeiten kann, sind die verdienten R\u00fcstungsteile, die man sich mit Schmelztiegel-Marken kaufen kann. Hier fehlt es dann doch irgendwie an einem ausgewogenen Balancing. Hier g\u00e4be es noch also einige Stellen, an denen man nachbessern k\u00f6nnte (wie etwa auch die Funktion, eigene Slots zu er\u00f6ffnen, um beispielsweise nur mit seinen Freunden zocken zu k\u00f6nnen). Ansonsten ist die Multiplayerjagd nach XP und Items sehr gut gelungen und macht auch richtig viel Spa\u00df, wobei man auch sagen muss, dass bei all der Geschwindigkeit, die der Multiplayer Modus bietet, auch teilweise Stellen mit eingebaut wurden, die herrliche Camper-Pl\u00e4tze bieten. Jeder Trottel kann campen und sowas hat mach schon bei Battlefield und Call of Duty genervt. Zum Gl\u00fcck ist dieser Prozentsatz bei \u201eDestiny\u201c angenehm gering und erlaubt ein besonders dynamisches Gameplay (besonders bei \u201eKontrolle\u201c).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Destiny_20140915231859.jpg\" alt=\"Destiny_20140915231859\" width=\"750\" height=\"422\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6751\" \/><\/p>\n<h2>Was am Ende \u00fcbrig bleibt:<\/h2>\n<p>Man kann sich nun die Frage stellen, ob all der Hype gerechtfertigt ist. Mit Sicherheit hat \u201eDestiny\u201c ein immenses Potential, das allerdings wenig genutzt wurde. Der reine Spielinhalt ist nicht wirklich gro\u00dfz\u00fcgig bemessen. Nat\u00fcrlich kann man mit der Erkundung der verf\u00fcgbaren Planeten jede Menge Zeit investieren (was man ohnehin machen muss, wenn man seinen Charakter formen m\u00f6chte) und nat\u00fcrlich bietet es einen spielerischen Mehrwert, wenn man erledigte Story-Missionen erneut spielen darf, mit einem erh\u00f6hten Schwierigkeitsgrad, aber Neues erf\u00e4hrt man hier nicht wirklich. Been there, done that.<\/p>\n<p>Was auch nervt, wenn man sich dem Singleplayer Modus hingibt, ist die Tatsache, dass es kein Questlog gibt. Warum zum Henker muss ich denn nach Beenden einer Missionen wieder in den Orbit schweben? Sicher, ich kann nach dem Flug in die Umlaufbahn sofort die n\u00e4chste Mission anw\u00e4hlen, aber hat sich mal irgend jemand \u00fcberlegt, warum das so sein muss? Die Missionen k\u00f6nnte man (sofern sie auf dem selben Himmelsk\u00f6rper stattfinden) doch nacheinander absolvieren. Zumal erspart man sich hier die absolut unn\u00f6tigen Ladezeiten, die man ben\u00f6tigt, wenn man mit seinem Schiffchen wieder zur\u00fcck zur Oberfl\u00e4che tuckert. Die Missionseinf\u00fchrung selbst h\u00e4tte man auch dann dort abspulen k\u00f6nnen. In anderen Spielen ist es doch auch m\u00f6glich (wie etwa in Borderlands 2) und da die Missionen ohnehin frei anw\u00e4hlbar sind und nicht unbedingt in einer bestimmten Reihenfolge gespielt werden m\u00fcssen, ist die Vorgehensweise, f\u00fcr die sich Bungie entschieden hat, etwas fragw\u00fcrdig. Nicht alle wollen nach einer Mission sofort zum \u201eTurm\u201c zur\u00fcck, um sich die Belohnung abzuholen. Dort lungern ohnehin den ganzen Tag nur irgendwelche Poser rum, die ungefragt ihre Finger auf andere Spieler zeigen, um dann (wenn man ihnen die Aufmerksamkeit spendet) einen relativ umcoolen Tanz vorzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Und \u00fcberhaupt die Story? Warum hat man dann nicht mehr Liebe rein gesteckt und warum muss ich alles selbst in den Sammelkarten nachlesen? Und ein wenig mehr Zwischensequenzen h\u00e4tte sicherlich nicht geschadet. Selbst das Intro vom letzten Pok\u00e9mon-Spiel ist l\u00e4nger (auch wenn es kongenial verwirrend ist, was das Storytelling angeht).<\/p>\n<p>Wieso sind die wichtig coolen Sachen so arschteuer? Es ist ja ganz nett, wenn man m\u00f6chte, dass der Spieler sich l\u00e4nger mit \u201eDestiny\u201c abgibt, aber den Wiederspielwert durch unn\u00f6tiges Grinden zu verl\u00e4ngern, weil wirklich Inhalte fehlen, ist nicht unbedingt die feine englische Art. Hier darf man sich aber schon auf viele Erweiterungen freuen, die mit Sicherheit kommen werden. Kann ja auch nicht angehen, dass bei Level 30 schon Schluss ist (sofern man die tausend Stunden daf\u00fcr investiert, um sich die daf\u00fcr ben\u00f6tigten Licht-R\u00fcstungen kaufen zu k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>Grafisch und musikalisch gesehen ist \u201eDestiny\u201c nat\u00fcrlich ein Brett! Aber Grafik alleine ist halt nicht alles. Nach all den Stunden, die ich mit der Alpha und sp\u00e4ter auch mit der Beta verbracht habe, war ich schon ein wenig sehr \u201edurstig\u201c nach mehr! Was aber kam, f\u00fchlt sich eher wie ein dicker Brocken Sandkuchen im Mund an.<\/p>\n<p>Mit Sicherheit werde ich \u201eDestiny\u201c fleissig weiter spielen, schon allein deswegen, weil ich wissen m\u00f6chte, wie es weiter geht. Aber vermutlich werde ich meine Zeit wohl nicht mehr mit Grinden verschwenden, sondern mich eher auf PvP konzentrieren. Die ewig gleichen Missionen auf den Planeten sind mir dann doch \u00fcberdr\u00fcssig und es hilft auch nicht viel, wenn man auf zuf\u00e4llig startende Events warten m\u00f6chte, die ein wenig zu Auflockerung beitragen.<\/p>\n<p><strong>Mein Schicksal hab ich leider irgendwie nicht gefunden\u2026<\/strong>\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weltraum. Unendliche Weiten. \u2026und irgendwo dazwischen liegt unsere Heimat, die Erde. Was die Raumfahrt angeht, so steckt unsere Technik noch weit, weit in den Kinderschuhen, wohl auch, da Gelder f\u00fcr die Raumfahrtforschung fehlen und ein wesentlicher Faktor, der damals die Weltraumfliegerei antrieb (\u00fcberspitzt gesagt) fehlt: Der kalte Krieg. 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