{"id":2330,"date":"2014-01-10T10:03:50","date_gmt":"2014-01-10T09:03:50","guid":{"rendered":"http:\/\/ps3blog.de\/?p=2330"},"modified":"2014-01-10T10:03:50","modified_gmt":"2014-01-10T09:03:50","slug":"dont-starve-das-ultimative-survivalspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps3blog.de\/index.php\/2014\/01\/10\/dont-starve-das-ultimative-survivalspiel\/","title":{"rendered":"Don&#8217;t Starve &#8211; Das ultimative Survivalspiel"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Survivalspiele kennt man ja zu gen\u00fcge. In den meisten Titeln dieser Gattung gilt es aber meist mit diversen Waffen gegen Zombies, oder andere Viecher, die einem ans Leder wollen, zu k\u00e4mpfen. Das Essentielle, also der tats\u00e4chliche Kampf ums \u00dcberleben, so wie etwa Herr Crusoe auf einer einsamen Insel, kommt aber meist zu kurz. Don&#8217;t Starve ist hier allerdings erfrischend anders\u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Holz sammeln, Karotten ernten, Hasen jagen\u2026<\/strong><br \/>\nMan erwacht in einer ziemlich feindseligen Welt. Um einem herum nur Natur, so weit das Auge reicht. Der gr\u00f6\u00dfte Feind sind allerdings nicht etwa Monster, oder Zombies, sondern Hunger und die d\u00fcstere Nacht. Der Tag ist kurz. Besser man nimmt die Beine in die Hand und versucht erstmal ein wenig die n\u00e4here Gegend nach Essbaren zu durchk\u00e4mmen und anderen Kram, den man f\u00fcr ein kleines Lagerfeuer braucht. Gestr\u00fcpp, Gras und etwas Holz. Letzteres liegt allerdings nicht einfach so herum, sondern gibt es nur in Form von B\u00e4umen, die es erst zu f\u00e4llen gilt. Ohne Werkzeug ein wenig schwierig, doch Don&#8217;t Starve hat ein ausgekl\u00fcgeltes Crafting-System, mittels dem man sich aus Feuersteinen und Zweigen kurzerhand eine n\u00fctzliche Axt zusammenbasteln kann. Schnell noch ein paar Beeren aufgesammelt und kurz darauf sollte man sein Nachtlager aufschlagen, denn in der Dunkelheit lauern schon die Biester der Nacht, die kurzen Prozess machen. <\/p>\n<figure id=\"attachment_1916\" aria-describedby=\"caption-attachment-1916\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/2ad6f1278da5d046a4c64a616073c938.jpg\" alt=\"Ein Mann, ein Fort\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"size-full wp-image-1916\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1916\" class=\"wp-caption-text\">Ein Mann, ein Fort<\/figcaption><\/figure>\n<p>Lagerfeueridylle mag zun\u00e4chst wohl nicht wirklich aufkommen. M\u00fchsam versucht man das Feuer am Brennen zu erhalten, wirft vielleicht noch ein paar Zweige nach und isst schnell noch die Beeren. Doch halt! Erstmal vielleicht im Feuer r\u00f6sten? Gute Idee, denn so wird die Nahrung nicht nur bek\u00f6mmlicher, sondern enth\u00e4lt auch ein wenig mehr N\u00e4hrwert.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag bricht heran. Wieder sollte man sich auf die Suche nach Nahrung begeben. Auf einem Feld hoppeln ein paar Hasen herum. Allerdings lassen die sich nicht wirklich einfach mit der Axt erschlagen, sondern huschen so schnell es ihnen m\u00f6glich ist in ihren Hasenbau. Verdammt! Eine Falle muss her! Wir schauen kurz ins Crafting-System und sammeln die daf\u00fcr ben\u00f6tigten Materialien. Jetzt fehlt nur noch ein K\u00f6der. Eine Karotte vielleicht. Die liegen allerdings auch nicht \u00fcberall herum. Also begibt man sich auf Wanderschaft und sucht im Wald nach den R\u00fcben. Der Magen knurrt schon erb\u00e4rmlich und langsam machen sich Halluzinationen breit. Zum Ausruhen bleibt allerdings keine Zeit! Langsam pirscht man sich wieder zu den Hasen, errichtet die Falle und entfernt sich ein paar Schritte. *PLOCK* &#8211; Der Hase w\u00e4re gefangen. Ja nahem, wie viele Karotten man eingesammelt hat, sollte man noch ein paar Pelztiere fangen, quasi als lebendigen Vorrat. Die gesparte Zeit kann man am n\u00e4chsten Tag wieder f\u00fcr sinnvolles nutzen, wie die Gegend weiter erkunden und nach \u00fcberlebenswichtigen Dingen Ausschau halten\u2026<\/p>\n<p><iframe width=\"640\" height=\"360\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/BrROulaEtnE\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u2026und so verstreichen die Tage.<\/strong> Mit ein wenig Gl\u00fcck (man wurde nicht von giftigen Spinnen gebissen, oder von der Dunkelheit aufgefressen), hat man ein ansehnliches Lager errichtet, mit einer kleinen Plantage, eigenen Hasenst\u00e4llen, Schlafgelegenheit (mit der Zeit ohne Schlaf, droht man durchzudrehen) und einer sicheren Feuerstelle. Meine erste Wahl f\u00fcr ein Unterschlupf viel auf einen Ort, der sich in der N\u00e4he einer kleineren Siedlung von menschen\u00e4hnlichen Schweinen befindet. Im Prinzip lassen sie einem in frieden und attackieren sogar Monster, was ziemlich praktisch ist. Doch ist Vollmond, sollte man das Weite suchen, um nicht selbst von den \u201eWerschweinen\u201c zu Kleinholz verarbeitet zu werden. <\/p>\n<p>\u2028Aber so ein Lager hat auch sein Gutes, denn es garantiert, dass man nicht t\u00e4glich ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen muss, was aber nicht bedeutet, dass es dann langweilig wird. Der Tod lauert hinter jeder Ecke, oder im Sumpf, beziehungsweise auch in H\u00f6hlen, die man finden und erforschen darf. Durchaus kommt es vor, dass man den halben Tag (ein Tag dauert ca 10 Minuten) mit Weglaufen besch\u00e4ftigt ist. Und geht man dennoch auf Nummer sicher, in dem man vielleicht nicht viel riskieren m\u00f6chte, um m\u00f6glichst lange zu \u00fcberleben, kann man immer noch von einem Blitz getroffen werden. Gut, die Wahrscheinlichkeit ist nicht besonders gro\u00df, aber es passiert. Und selbst wenn der Blitz einen nicht direkt trifft, sondern ein der umliegenden Flora einschl\u00e4gt, kann das finstere Auswirkungen haben, denn so ein Feuerchen wird mitunter blitzschnell zum Waldbrand. Auch sein Lagerfeuer sollte man immer unter Kontrolle haben. Mehr Feuer bedeutet zwar mehr Licht und gr\u00f6\u00dferen Schutz gegen die Monster aus der Dunkelheit, meint man es zu gut, dann k\u00f6nnte auch hier das Feuer ein ungutes Eigenleben entwickeln. F\u00fcr mich bedeutete es, dass sich mein Lager in Asche aufl\u00f6ste. Zumindest musste ich die Nacht \u00fcber nicht frieren\u2026<\/p>\n<figure id=\"attachment_1914\" aria-describedby=\"caption-attachment-1914\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/673c19b12ac2be3815729c304b46a18a.jpg\" alt=\"Upps!\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"size-full wp-image-1914\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1914\" class=\"wp-caption-text\">Upps!<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Einmal tot, immer tot!<\/strong><br \/>\nMan kann zwar seinen Fortschritt in Don&#8217;t Starve abspeichern, stirbt man im Spiel, bringt das aber auch nichts, denn ist man mal tot, werden s\u00e4mtliche Fortschritte und das Savegame auf Null gesetzt! Don&#8217;t Starve meint es mit \u201eSurvival\u201c also richtig ernst. Allerdings gibt es in der Spielwelt Altare, die man aktivieren kann. Diese muss man zwar erst finden, aber man erh\u00e4lt so zumindest eine weitere Chance. Der Tascheninhalt geht zwar fl\u00f6ten, doch dank der Landkarte lassen sich die \u00dcberbleibsel wieder aufst\u00f6bern und wenn man Gl\u00fcck hat, kann man noch ein langes Leben f\u00fchren. Wurde die Macht des Alters aufgebraucht, gibt es allerdings dann wirklich keine M\u00f6glichkeit, diesen wieder aufzuladen (zumindest ist mir in den drei Wochen, die meine Spielfigur \u00fcberlebte keine L\u00f6sung f\u00fcr den zerst\u00f6rten Altar eingefallen).<\/p>\n<p>Die M\u00fche wird aber nach dem Bildschirmtod dennoch belohnt und zwar in Form von Erfahrungspunkten, mit denen man weitere Spielfiguren freischalten kann. Jede Figur hat so ihre Vor- und Nachteile. Es gibt zum Beispiel den \u00fcberaus starken Wolfgang (wenn sein Magen voll ist), der allerdings h\u00f6llische Angst vor der Dunkelheit hat, oder den putzigen Roboter WX-78, den man aber m\u00f6glichst nicht im Regen stehen lassen sollte, da er sonst schneller rostet, als ein Opel. Mein pers\u00f6nlicher Favorit ist die kleine Wendy. Das mutige kleine M\u00e4del besitzt ein wahrhaft praktisches Gimmick in ihrer Tasche: Eine Blume, in der ihre tote Zwillingsschwester \u201ewohnt\u201c. Stirbt man (und hat vorher einen Altar aktiviert), wird erscheint die Zwillingsschwester in Form eines Geist, der fortan immer an der Seite Wendys mitfliegt. Dar\u00fcber hinaus ist der Geist ein wahrer Lebensretter, denn w\u00fctende Tiere und Monster werden von dem Bodyguard in ihrer Bestandteile zerlegt, sollten sie Wendy zu nahe kommen.<\/p>\n<p><strong>Tim Burton f\u00fcr den Gewinn?<\/strong><br \/>\nDie Spielwelt, die sich \u00fcbrigens bei jedem Start komplett neu und zuf\u00e4llig generiert, k\u00f6nnte auch aus dem Hirn Tim Burtons entspringen: Aufs n\u00f6tigste reduziert und mit Monstern gef\u00fcllt, die man sonst nur aus Fiebertr\u00e4umen her kennt. Im Hintergrund pl\u00e4tschert der schr\u00e4ge Soundtrack vor sich hin, der das absurde Gesamtpaket abrundet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1915\" aria-describedby=\"caption-attachment-1915\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/de0022d25fafffd8b7b351da5ad4ccfa.jpg\" alt=\"Mutti mag es nicht, wenn man ihre Kinder verspeisen m\u00f6chte\u2026\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"size-full wp-image-1915\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1915\" class=\"wp-caption-text\">Mutti mag es nicht, wenn man ihre Kinder verspeisen m\u00f6chte\u2026<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Survivalspiele kennt man ja zu gen\u00fcge. In den meisten Titeln dieser Gattung gilt es aber meist mit diversen Waffen gegen Zombies, oder andere Viecher, die einem ans Leder wollen, zu k\u00e4mpfen. 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