{"id":10948,"date":"2015-03-30T15:26:51","date_gmt":"2015-03-30T14:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ps3blog.de\/?p=10948"},"modified":"2015-03-30T15:26:51","modified_gmt":"2015-03-30T14:26:51","slug":"im-test-bloodborne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ps3blog.de\/index.php\/2015\/03\/30\/im-test-bloodborne\/","title":{"rendered":"Im Test: Bloodborne"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Es war bei der zweiten Trophy, die ich mir nach einem harten Kampf verdient hat, als es bei mir \u201epling\u201c gemacht hat. Nicht wegen dem Trophy-Benachrichtigungston, sondern weil ich erst nach Stunden festgestellt hab, dass ich mit meinem japanischen Zweitaccount gespielt hab. Nochmals von vorne beginnen? Nach all der Arbeit? \u2013 Niemals. Die Souls-Titel und ich, waren seit Anbeginn mit einer gewissen Hass-Liebe verbunden. Ihr wisst schon: Dieses unheimlich gro\u00dfe Frustpotential und das latente Gef\u00fchl, das Spiel niemals bis zum bitteren Ende zu spielen. Trophies sind ja nicht alles im Gamer-Leben, also wird brav weiter gezockt! Was ich da noch nicht wusste: Das Attribut \u201eHass\u201c wurde im Verlauf des Spiels restlos gestrichen. <\/em><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bloodborne\u2122_20150325155956.jpg\" alt=\"Bloodborne\u2122_20150325155956\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10951\" \/><\/p>\n<h2>Dieser Weg wird kein leichter sein<\/h2>\n<p>Bloodborne ist, wie auch schon Dark und Demon\u2019s Souls, der spielbare Albtraum, um den die Casuals einen mehr als weiten Bogen machen. Keine Pause-Taste, um sich w\u00e4hrend des Spielens kurz zu erholen, sich vielleicht eine Brause \u00f6ffnen, oder nur kurz die Zeit nutzen, um ans Telefon zu gehen. Gerade letzteres wurde bei mir w\u00e4hrend des Kampfes gegen einen Boss-Gegner zum Verh\u00e4ngnis. Tja. Bloodborne kennt keine Gnade und am Besten ist es, dass man sich von der Aussenwelt abschottet, um sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bloodborne spielt in der d\u00fcsteren Stadt von Yharnam, dessen Setting leicht viktorianisch angehaucht ist. Schaurig, aber sch\u00f6n. Die Atmosph\u00e4re die dabei aufgebaut wird, ist so unheimlich bedr\u00fcckend, dass man allein schon beim Zusehen eine leichte G\u00e4nsehaut bekommt. Verst\u00e4rkt wird dies aber mit den Soundeffekten, die besonders zur Geltung kommen, wenn man mit dem Kopfh\u00f6rer spielt, oder zumindest die Anlage weiter aufdreht. \u00c4chzend und st\u00f6hnend h\u00f6rt man in der Ferne seine Feinde. H\u00f6rt sie in den Gassen auf und ab schl\u00fcrfen, h\u00f6rt, wie sie ihre schweren Waffen hinter sich her ziehen. Das wird mit Sicherheit kein vergn\u00fcglicher Ausflug. Die Nerven sind schon zum Zerreissen angespannt, bevor man \u00fcberhaupt den ersten gro\u00dfen Angstgegner zu Gesicht bekommen hat.<\/p>\n<p>Und das ist in gewisser Weise auch git so, denn jeder Gegner erfordert die komplette Aufmerksamkeit des Spielers. Jede Moves wollen analysiert werden, um nach irgendeinen Vorteil zu suchen, um diesen f\u00fcr sich nutzen zu k\u00f6nnen. Niemals sollte man einen Gegner untersch\u00e4tzen, ihn vielleicht wegen seiner K\u00f6rperf\u00fclle f\u00fcr langsam bezeichnen, denn nur einen kurzen Augenblick sp\u00e4ter, mag diese beh\u00e4bige, langsam wirkende Gegner mit einer unfassbar t\u00f6dlichen Sprungattacke auf einen losst\u00fcrmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bloodborne\u2122_20150327154725.jpg\" alt=\"Bloodborne\u2122_20150327154725\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10952\" \/><\/p>\n<p>Der \u00dcberraschungseffekt spielt eine weitere Rolle. Einmal nicht aufgepasst und schon sp\u00fcrt man, wie sich eine Heugabelsich tief in den R\u00fccken bohrt. H\u00e4tte man sich lieber doch dreimal umgesehen. Gegner, die gleich in Gruppen auftreten, k\u00f6nnen einem das Leben schwer machen, auch wenn die Widerstandskraft des Einzelnen \u00fcberschaubar ist. Da sollte man \u00fcberlegt handeln, vielleicht mit Kieselsteinen einzeln den gr\u00f6\u00dferen Gegner aus der Gruppe herauslocken, um den Rest dann halbwegs ohne viel Blutverlust zu erledigen. Gut, dass es Blutphiolen gibt, mit denen man sich schnell wieder Gesund spritzen kann. Die gibt es zum Gl\u00fcck in einer ordentlichen Menge.<\/p>\n<p>Bloodborne k\u00fcmmert sich nicht gro\u00dfartig um eine Geschichte zu erz\u00e4hlen, Das R\u00e4tsel darf man sch\u00f6n selbst l\u00fcften \u2013 an Hand von Items, oder NPCs, die einem sehr hilfreich sein k\u00f6nnen, wenn man ihnen zuh\u00f6rt. Manchmal gibt es f\u00fcr die Erf\u00fcllung bestimmter Quests noch eine Belohnung in Form eines Items oben drauf.<\/p>\n<p>Die Stadt Yharnam selbst ist riesig! Es gibt vielleicht so etwas wie einen \u201erichtigen Pfad\u201c, dem man folgen kann, allerdings sollte man immer seine Augen offen halten, um Alternativ-Routen zu ersp\u00e4hen. Verwundene Gassen beherbergen vielleicht doch das ein oder andere ziemlich n\u00fctzliche Item, oder man schaltet eine hilfreiche Abk\u00fcrzung frei, um den Weg zum Boss zu verk\u00fcrzen, was besonders praktisch ist, wenn man bedenkt, wie schnell man sterben kann und sich so vielleicht 5 Minuten \u201eAnfahrtsweg\u201c ersparen kann. Allerdings sollte einem auch klar sein, dass d\u00fcstere Gassen, fernab der Hauptroute, auch ziemlich d\u00fcstere Gegner enthalten k\u00f6nnen, die einem dort auflauern. Gegner, die so m\u00e4chtig sind, dass man als Anf\u00e4nger besser einen Bogen drum herum macht. Man kommt ja vielleicht sp\u00e4ter mit einem h\u00f6heren Level nochmals vorbei.<\/p>\n<p>Das ist, was Bloodborne auch ausmacht: Es gibt viele Areale, die man in und auswendig kennt, die nicht voller f\u00fcrchterlicher Monster sind und sich so ziemlich gut zum Grinden eignen. Dann gibt es wiederum Gegenden, da will man nicht wirklich gut. Gegenden, in denen Bloodborne einen testet, ob man wirklich schon so weit ist, um weitere Fortschritte zu machen. Es ist ein z\u00e4her Weg, gepflastert mit Blut, Angstschwei\u00df und Frust. Dann aber, wenn man einige Runden Gegner kloppen war, seinen Charakter aufger\u00fcstet hat und nochmals sich in Gefahr begibt und dieses Mal erfolgreich ist, darf man sich auf einen gewaltigen Endorphin-Aussto\u00df freuen. Vielleicht gluckst man noch ein wenig vor sich hin, knuddeln seine Katze, trinkt einen Schluck und freut sich auf das, was kommen mag\u2026<\/p>\n<p><strong>\u2026einen kr\u00e4ftigen Tritt in den Hintern!  <\/strong><\/p>\n<p><iframe width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Y3UXf7LLy-A?list=UU2T1VqE-FTWGmwLUzM_7Wtg&amp;controls=0&amp;showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h2>Der (Alb)Traum des J\u00e4gers<\/h2>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es einen Ort in Yharnam, an dem man sicher ist (ausser man f\u00fcgt sich selbst Schaden zu, wie man lustigerweise sehen kann, wenn man Bloodborne online spielt und sich die herumliegenden Replays der Geister anschaut). Hier kann man seine hartverdienten Blutechos, die man in erster Linie durch das Erledigen von Feinden gewinnt, ausgeben. Ganz oben auf der \u201eEinkaufsliste\u201c sollte nat\u00fcrlich das Leveln der Attribute eures Charakters stehen. Aber auch die Waffen darf man im h\u00fcbschen H\u00e4uschen auf dem H\u00fcgel aufr\u00fcsten, mit Blutedelsteinen verbessern und\u2026 reparieren. Auch Waffen leiden mit der Zeit und nach h\u00e4ufigen Gebrauch. Des weiteren gibt es den obligatorischen Items-Shop, Bei dem man sich mit allerlei Kram f\u00fcr den Kampf eindecken darf (Molotowcocktails, Gegengifte, Waffen, R\u00fcstungsgegenst\u00e4nde\u2026 das \u00dcbliche eben). Sp\u00e4ter im Verlauf, wird es einen weiteren H\u00e4ndler geben, bei dem man nicht mit Blutechos, sondern mit Einsicht, die zweite W\u00e4hrung des Spiels, einkaufen darf. Dort findet man auch essentielle Items, die man f\u00fcr den Beitritt des Koop-Modus ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bloodborne\u2122_201503251650101.jpg\" alt=\"Bloodborne\u2122_20150325165010\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10953\" \/><\/p>\n<h2>Blutechorausch<\/h2>\n<p>Bevor man sich \u00fcberhaupt in den Kampf st\u00fcrzt, sollte man absch\u00e4tzen, welchen Stil man bevorzugt. Hierzu gibt es auch die passenden Waffen, die vielleicht weniger Schaden austeilen, aber insgesamt schneller agieren k\u00f6nnen, ideal f\u00fcr den sportlichen Spieler. Oder man nimmt eine schwere Waffe, sollte aber auch darauf achten, dass man mehr Schaden einstecken kann und ebenfalls sollte man seinen Fokus auf die Ausdauer des Charakters setzen, denn schwere Waffen konsumieren schnell den gr\u00fcnen Balken bis auf das letzte Filzelchen. Jede Waffe l\u00e4sst sich \u00fcbrigens zu einer schwereren Zweihandwaffe transformieren, f\u00fcr noch mehr Schaden, was leider aber auf die Geschwindigkeit geht.<\/p>\n<p>Immer mit dabei: Die Donnerb\u00fcchse. Diese praktische Waffe ist nicht unbedingt in erster Linie dazu gedacht, wild ballernd durch Yharnam zu laufen. Dazu gibt es ersten zu wenig Munition und zweitens ist angerichtete Schaden nicht all  zu hoch. Was man aber damit wunderbar machen kann, ist den Gegner kurz zu schocken, um danach seinen Angriff zu starten. Ebenfalls k\u00f6nnen Angriffe des Gegners mit einem Schuss unterbrochen werden. Dies ist besonders f\u00fcr den PvP wichtig. Eine gute Kombination aus Nahkampf und Schusswaffentechnik, sollte sich jeder im Verlauf des Spiels aneignen (wohl auch, weil es im Spiel auch einige Gegner gibt, die die selbe Taktik gegen euch anwenden).<\/p>\n<p>Was \u00fcbrigens die eigene Taktik angeht, m\u00fcssen Solls-Spieler vielleicht ein wenig umdenken. Waren in der vorherigen Titeln in Vorgehen mit Bedacht von Vorteil, ermuntert einem Bloodborne, dies \u00fcber Bord zu werfen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so \u201ef\u00e4hrt\u201c man in Bloodborne wirklich besser, selbst den ersten Angriff zu starten, noch bevor der Gegneroberhaupt wei\u00df, dass man da ist (nat\u00fcrlich spielt ab und an das Anschleichen eine wichtige Rolle). Insgesamt f\u00fchlt sich Bloodborne dynamischer an, was es f\u00fcr Neulinge etwas zug\u00e4nglicher macht.<\/p>\n<p>Dennoch: Dem Risiko sollte man sich klar sein. Auch sollte man Gegner nie untersch\u00e4tzen, auch wenn man meint, dass man nach ein wenig Leveln dem gewachsen sein sollte. Nein! Denn zu schnell verliert man seine Lebensenergie und vielleicht noch schneller, sein angesammeltes Blutecho, was vor allem dann schmerzt, wenn es sich nicht um ein paar Tausend Einheiten handelt, sondern vielleicht so viel, dass es einen h\u00f6heren Level h\u00e4tte geben k\u00f6nnen, wenn man im Traum des J\u00e4gers die Puppe besucht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Immerhin hat man einen Versuch, sich das verlorene Blutecho wieder zur\u00fcck zu erobern. Irgendein Gegner, der zur Zeit am Tatort war, ist im Besitz des kostbaren Saftes. Ihn erkennt man sofort an den gl\u00fchenden blauen Augen.<\/p>\n<p>Was Bloodborne aber auch neu einf\u00fchrt, ist das \u201eRegain\u201c-System. Man verliert in der Regel nicht sofort seine Lebensenergie. Ein gewisser Anteil wird orange \u201evorgemerkt\u201c. Man erh\u00e4lt nun die Chance, seine n\u00e4chsten Angrifft zeitlich nahe zu setzen, um sich die Lebensenergie wieder zur\u00fcck zu erbobern. Man spart sich hiermit wunderbar das Heilen mit den Blutphiolen, sofern man schnell und geschickt genug ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bloodborne\u2122_20150326135809.jpg\" alt=\"Bloodborne\u2122_20150326135809\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10954\" \/><\/p>\n<h2>Gemeinsam sterben<\/h2>\n<p>Gut, dass auch mein japanischer PSN Zweitaccount ein \u201e+\u201c hat, denn dies ist N\u00f6tig, um Bloodborne online mit Koop-Partnern zu spielen. Hat man mal genug Einsicht gesammelt, kann man mit den dazu n\u00f6tigen Items (Herausforderungsglocke, bzw \u201eKleine nachhallende Glocke\u201c) selbst ein Koop-Match starten, oder sich einem Spieler, der nach einem Partner sucht, anschlie\u00dfen. Wer nicht so auf Koop steht und seine finstere Seite gerne mal zur Schau stellt, darf die \u201eFinstere nachhallende Glocke\u201c l\u00e4uten und den PvP Modus zu starten, beziehungsweise das Spiel eines anderen infiltrieren, f\u00fcr Ruhm und Ehre versteht sich. F\u00fcrchtet man sich vor Fremden, darf man nat\u00fcrlich seinen Koop-Partner ein Passwort geben, das man vorher in den Einstellungen festgelegt hat. Das gemeinsame Spielen geht dann soweit, bis man entweder den Boss gemeinsam besiegt hat, oder einer der Partner stirbt. Dann wird man ohne viel Umschweife wieder in seine eigene Welt teleportiert.<\/p>\n<p>Fernab von Koop und PvP, bietet die Onlinevariante von Yharnam die \u00fcblichen \u201eBlutpf\u00fctzen\u201c gestorbener J\u00e4ger (viel Spa\u00df bei den Replays) und jede Menge Nachrichten, die man mit seinem Notizbuch hinterlassen darf. Ein netter Zeitvertreib, wenn man mal kurz daf\u00fcr Zeit hat.<\/p>\n<p>Wer die Herausforderung sucht (und die n\u00f6tigen Chalice Items in Besitz hat), der darf auch einen Ausflug in die zauberhaft d\u00fcsteren, bockharten Chalice Dungeons wagen. Diese werden stets neu und zuf\u00e4llig generiert. Erwartet also nicht unbedingt einfache Speedruns oder dergleichen, mal davon abgesehen, dass es kein Sonntagsspaziergang wird. Wer einen richtig guten Dungeon aufgest\u00f6bert hat, darf diesen mit der Community teilen und nat\u00fcrlich darf man sich auch gleicherma\u00dfen die Dungeons anderer aus dem Netz laden (hierzu ben\u00f6tigt man nicht mal PS+).<\/p>\n<p>Man kann auch die Chalice Dungeons im Koop spielen, wobei es hier eine kleinere H\u00fcrde gibt. Ein Koop-Match kann nur dann initiiert werden, wenn sich zuf\u00e4lligerweise ein anderer Spieler zuf\u00e4llig in der selbigen zuf\u00e4llig generierten Instanz des Dungeons befindet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ps3blog.de\/wp-content\/uploads\/Bloodborne\u2122_201503292140281.jpg\" alt=\"Bloodborne\u2122_20150329214028\" width=\"650\" height=\"366\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10955\" \/><\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wirklich viel Negatives, gibt es nicht wirklich. Am nervigsten sind vielleicht die l\u00e4ngeren Ladezeiten, gerade, wenn man eine Menge stirbt (was mitunter unvermeidbar ist). Bei schr\u00e4gen Kameraeinstellungen, die Objekte wie Gras, oder \u00e4hnliche Staffage-Objekte in den Vordergrund bringen, erscheinen ziemlich grobpixelig, was bei einem Spiel, das grafisch wirklich hervorragend ist, doch ein wenig Fragen aufwirft und unsch\u00f6n wirkt.<\/p>\n<p><strong>Ansonsten f\u00fchrt kein Weg um Bloodborne herum und sollte man noch keine PS4 besitzen, dann w\u00e4re dies der Grund, sich endlich eine zu besorgen!<\/strong><\/p>\n<p>Es w\u00e4re nicht richtig, Bloodborne (wie die anderen Souls-Spiele) nur auf das bockschwere Gameplay zu reduzieren. Ja, es ist nicht das leichteste Spiel auf der Welt und man wird jede Menge Frust erleiden m\u00fcssen. Manchmal m\u00f6chte man nur den Controller an die Wand klatschen, weil ein unfairer Move eines Gegners in nur einem Bruchteil einer Sekunde einem das Leben auspustet, oder man wegen der unfair platzierten Gegenst\u00e4nde in der Bossarena mal wieder h\u00e4ngen bleibt, ohne den Hauch einer Chance zu fliehen. Aber hat man mal die H\u00fcrden \u00fcberwunden, wird das Belohnungszentrum im Hirn sowas von aktiv, als w\u00fcrde man mit \u00dcberraschungseiern gerade zu \u00fcberflutet werden. Die K\u00e4mpfe sind richtig gut durchdacht, mit einer Priese Taktik und Wagnis, die man eingehen muss und Yharnam bietet so unheimlich viel Content und Dinge, die man erforschen kann.<\/p>\n<p>Die Angst ist immer mit dabei, aber es ist eine Komponente, die das Spiel so unheimlich spannend macht und eine pure Freude, wenn sich die Angst pl\u00f6tzlich in Euphorie verwandelt und man nur noch aus dem Wohnzimmer laufen m\u00f6chte, um den Leuten auf der Stra\u00dfe zu verk\u00fcnden: \u201eJAaaAhhaa, ich habe dieses Biest endlich besiegt!!!11elf\u201c<\/p>\n<p>Wirklich beeindruckend sind auch wieder die Monster geworden. Man m\u00f6chte nicht wissen, was die Designer so alles einwerfen, aber: Hut ab! Die Mischung aus scheinbar harmlosen Gegnern (Alter Mann im Rollstuhl), bis hin zu blutr\u00fcnstigen Bestien, die schlimmer als jeder Albtraum sind, ist einfach genial!<\/p>\n<p><strong>Wer einmal Blutgerochen hat, kommt von Bloodborne nicht mehr los.<\/strong> Ich freue mich auf die PS4 Version von Dark Souls 2, um das noch etwas h\u00e4rtere Abenteuer nochmals in \u201esch\u00f6n\u201c spielen zu k\u00f6nnen. Bloodborne hat definitiv jetzt schon den Titel \u201eSpiel des Jahres\u201c verdient. Manche m\u00f6gen das ja vielleicht nicht so sehen, aber manche finden ja auch Candy Crush Saga gut.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war bei der zweiten Trophy, die ich mir nach einem harten Kampf verdient hat, als es bei mir \u201epling\u201c gemacht hat. Nicht wegen dem Trophy-Benachrichtigungston, sondern weil ich erst nach Stunden festgestellt hab, dass ich mit meinem japanischen Zweitaccount gespielt hab. Nochmals von vorne beginnen? 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