Hallo PlayStation Vita! (Test)

Verfasst von: am Feb 18, 2012 | 19 Kommentare

Endlich ist sie die, die neue Handheld-Konsolen-Generation. Im Gegensatz zur alten PSPgo ist die PlayStation Vita (ehemals „NGP“ – NextGenerationPortable) nicht nur ein harmloses Hardware-Lifting. In ihr steckt ein Biest, das die Spieleentwickler nun zu entfesseln lernen müssen. Der PSP ist mit den Jahren doch der Saft ausgegangen. Wirkliche Spielehits hielten sich (zumindest für meinen Geschmack) in Grenzen und so rutschte die alte Handheld-Konsole mehr in den Casualbereich ab.

Und hier war es gefährlich. Wartete doch schon Apples AppStore mit iPhone und Co. darauf, die PSP zu zerfetzen. Mit 79 Cent Spielen im Store, wurde das Mobiltelefon beinahe zur Gamingplattform Nummero Uno. Dabei waren es nicht mal wirklich „tiefschürfende“ Titel. Man denke nur an ein einfaches AngryBirds, Doodle Jump oder Cut the Rope! So tritt nun die PlayStation Vita (möglicherweise?) ein schweres Erbe an, mit dem Versuch, die Hardcore-Gamer zurück zu gewinnen.

Der möglicherweise größte Designfehler der PSP? Nur ein Analogstick! Dabei war der noch nicht mal gut, da es mehr oder weniger nur ein unhandlicher Slider war. Spiele mit komplizierterer Steuerung, wie wir sie von der großen PlayStation her kennen, waren kaum möglich. Noch dazu war der „Analogstick“ so ungeschickt angebracht, dass Typen mit großen Händen mit zunehmender Spieldauer einen Krampf in den Daumen bekamen. Insgesamt war die PSP mehr für kleinere Hände ausgelegt, wie es scheint.

Die Zeiten sind nun vorbei!
Die PS Vita kommt mit zwei vollwertigen Analogsticks daher! Endlich kann man Spiele vernünftig steuern – so wie wir es von der PS3 her kennen! Doch das ist eher nur ein kleiner Teil, der sich bei der Vita geändert hat. Im inneren schlummert ein kräftiger 4 Kern ARM A9 Prozessor, der dafür sorgt, dass der PlayStation Vita nicht so schnell der Saft ausgeht.

Größer ist sie geworden, die PlayStation im „Taschenformat“. Dabei wirkt sie aber nicht grobschlächtig. Im Gegenteil, denn die Vita ist zwar größer als die klassische PSP, aber dabei auch dünner, leichter und irgendwie anschmiegsamer.

Natürlich ist auch der Bildschirm gewachsen. Und was für ein Display das ist! Das OLED, mit einer Auflösung von 960 auf 544 Pixeln, ist etwa genau so groß wie ein iPhone und erstrahlt in einer Pracht, dass es eine wahre Freude ist, damit Spiele zu zocken, oder Filme zu sehen. So unglaublich schön! Auch wenn etwas Sonne auf das Display scheint, lässt sich noch alles erkennen.

Doch es ist nicht nur ein einfaches Display: Es ist ein vollwertiger Touchscreen, der ein völlig neuartiges Spielerlebnis erlaubt, da man die klassische Bedienung, mit einer neuen, intuitiven Art kombinieren kann. Aber das war‘s natürlich noch nicht. Für noch mehr Tiefe hat man auf der Rückseite der PS Vita gleich nochmals ein Touchpad verbaut! Ein 3-Achsen-Beschleunigungsmesser sowie Sixaxis-Steuerung, sorgen für weitere spielerische Möglichkeiten. Wie dürfen gespannt sein, was sich die Spiele-Entwickler dazu noch alles einfallen lassen.

Wie gewohnt gibt es auch auf der linken als auch auf der rechten oberen Seite der PS Vita eine Schultertaste. Neu ist auch das schon erwähnte Touchpad auf der Rückseite, aber auch das Display vorne ist bewegungssensitiv, was auch von den kommenden (und schon erhältlichen) Spielen genutzt wird. Bei Uncharted: Golden Abyss etwa, zerhacken wir mit Schneid-Gesten mit der Machete eine Plane… wie etwa Fruit Ninja auf dem iPhone.

Womit sich die PS Vita nicht unbedingt rühmen kann, sind die beiden Kameras. Von deren Qualität war ich ebenso enttäuscht, wie von den Kameras des iPad2. Nach hinten und hinten schaut eine 640 × 480 Pixel Kamera hinaus, die auch bei guten Lichtverhältnissen eher grob aufgelöste Bilder schießt. Für Videochat mag das ausreichen, aber genau wenn es um den Punkt „Augmented Reality“ geht, ein Feature was quasi der letzte Schrei ist, geht die Freude doch manchmal in den Keller. Denn stimmt die Ausleuchtung nicht optimal, wird nicht so schnell was erkannt. Möchte man also Abends ein AR Spielchen zocken, muss man beinahe für Tageslichtverhältnisse sorgen. Hat man den Anspruch höherwertige Photos unterwegs schießen zu wollen, sollte man auch lieber auf sein Mobiltelefon zurückgreifen.

Im oberen Gehäuserahmen, der zwar aus Plastik ist, aber wohl den Edelstahlrahmen des iPhone 4 nachahmen möchte, befinden sich neben dem Power-Kopf rechts und den 2 Lautstärketasten jeweils der Gamecard-Slot, sowie ein USB-Slot. Beide lassen sich mit Deckeln verschließen. Auf der Unterseite finden wir dann noch den Memory-Card-Slot, sowie die Strom- sowie eine Kopfhöhrerbuchse (optional bietet das 3G Model natürlich seitlich noch einen SIM-Karten-Slot). In den Memory-Card-Slot müssen wir unbedingt eine Speicherkarte einlegen. Ohne läuft nix!

Also… los geht‘s!
Öffnet man die quadratische Box, findet man natürlich die PS Vita, die obligatorischen Anleitungen, ein USB-Kabel, ein AC-Adapter, sowie sechs AR Cards für die Augmented Reality „TechDemos“ (oder Minispiele…) „Fireworks“, „Table Football“ und „Cliff Diver“, die als Download Code ebenfalls in der Schachtel beiliegen.

Startet man die PS Vita zum ersten Mal, möchte sie natürlich eingerichtet werden. Habt ihr schon ein PSN Konto, nutzt ihr selbstverständlich dieses auch auf der PS Vita. Nachdem ihr alles brav bestätigt habt, folgt noch ein kleines Introfilmchen, dass euch die Vita-Features näher bringen soll und schon landet ihr auch schon im Menü.

Das Menü ist nicht wie die bekannt XMB aufgebaut. Vielmehr hat man es mit Blasen zu tun, die ihrerseits jeweils eine App symbolisieren. Auf festgelegten Punkten, lassen sich nun 10 Apps pro Screen diamantförmig anordnen. Insgesamt lassen sich bis zu 10 solcher Screens erzeugen, deren Hintergrund jeweils individuell angepasst werden darf. Von Screen zu Screen kommt man dann per Fingerwisch.

Tippt man nun auf eine App, wird sie nicht sofort gestartet. Zuerst öffnet sich ein kleiner Übersichtsscreen, der einen Knopf zum finalen Starten der App aufweist, aber auch gegebenenfalls auch Zusatzinformationen bietet. Man sieht, ob es für die App ein Update gibt, oder auch welche Erfolge man kürzlich verdient hat. Diese Startscreens haben aber auch noch die Funktion, dass man zwischen ihnen, sofern man mehrere Apps offen hat, hin und her switchen kann. Das heißt: Man spielt ein Spiel, drückt kurz die „PS“-Taste, geht zum Browser, um kurz was nachzusehen und kehrt dann wieder zurück. Im Prinzip laufen mehrere Apps im Hintergrund. 2 Spiele gleichzeitig, werden allerdings nicht unterstützt. Mittels kleinen Icons in der Mitte oben im Display, wird angezeigt, welche Apps derzeit im Hintergrund laufen. Geschlossen werden die Screens etwa in der Art, wie man auf dem iPad oder iPhone in der App „iBooks“ die Seiten der Bücher umblättert: Man bewegt den Finger auf das „Eselsohr“ und zieht es nach unten.

Ganz oben rechts im Bildschirm, gibt es noch eine „Aktivitäts-Bubble“. Die meldet sich, wenn neue Nachrichten eingehen, oder ein Download fertig ist… eben alles was gemeldet werden muss. Ein Fingertip auf die betreffende Meldung und schon öffnet sich die entsprechende App. So kann man etwa Blitzschnell auf eine Nachricht eines PSN Freundes reagieren.

Eine App, die jeder ausprobieren muss, ist das “Begrüßungs-Center”. Hier werden mittels Minispielen alle Hardwarefeatures der PS Vita vorgestellt. Es gibt also Spiele für den Touchscreen, die Kamera, oder auch den Sixaxis-Controller. Für Trophy-Jäger gibt es hier auch allerhand zu verdienen!

Mittels dem „Inhaltsmanager“ kann ich die PlayStation Vita mit Inhalt befüllen. Auf dem Mac oder Windows Rechner benötigt man dazu noch eine extra Clientsoftware, die PS3 kann das auch ohne. Bedient wird die Dateiverlagerung von der Vita aus. Man wählt sich hierbei durch die Menüs und kopiert dann entweder Spieler, Musik oder Film Inhalte auf die Handheldkonsole. Spielinhalte, die von der PS3 auf die Vita kopiert werden, werden übrigens von der PS3 gelöscht. Natürlich kann man auch Demos oder Spiele direkt auf der Vita aus dem PlayStation Store herunterladen. Geht einem der Platz auf der MemoryCard aus, darf man natürlich nicht benötigte Spiele auf der PS3, oder auf dem Rechner auslagern.

Der Browser der Vita ist wieder so eine Sache. Eigentlich funktioniert er recht gut. Gefühlt besser, als der alte PS3-Browser, der mit dem Update Mitte Februar 2012 erheblich verbessert wurde. Leider kann die Vita keine Flash-Videos anzeigen, was nicht weiter tragisch wäre, würde sich auch Videos im HTML5 hinterlegten Formaten abspielen. Doch auch hier muss der Browser passen. Schade!

Ein Feature, auf das sich vielleicht viele gefreut haben, ist RemotePlay. Jedoch muss man bedenken, dass die bisher gezeigten Videos nur „Tech-Demos“ demonstrierten. Der wahre Umfang ist sehr begrenzt. Derzeit nur auf PS1-Titel. Es lassen sich also weder PSP noch PS3-Titel oder PSN minis über die PlayStation Vita fernsteuern. Derzeit. Zukünftig darf man auf RemotePlay gesteuerte PS3 und PS2-Klassiker hoffen. Was die Steuerung angeht, kann man dank des hinteren Touchscreens sämtliche noch fehlende Schultertasten eines DualShock-Controllers abbilden. Etwas, was mit der PSP nie möglich gewesen wäre.

Die Leistung der PlayStation Vita geht natürlich einem Bauteil ziemlich auf die Nieren. Dem Akku, der sich übrigens nicht wie bei der PSP austauschen lässt. Dieser hält im Schnitt maximal 3-5 Stunden, wenn man spielt, bis zu 9 Stunden, wenn man nur Musik hört. Für innerdeutsche Flüge sollte das ausreichen, längere Bahn und Flugreise bringen das Gerät in arge Bedrängnis.

„Social“ und „Community“ wird groß geschrieben. Uns so bietet die PlayStation Vita mit der App „near“ ein „Kommunikationsmedium“, mit dem man mit denen im eigenen Umkreis befindlichen PS Vita Spielern in Kontakt treten kann, bzw. sehen was sie zocken. Manche Spiele erlauben es auch „Geschenke“ auf dem Radar zu hinterlassen. Vor dem Deutschland-Launch ist da freilich noch nicht wirklich was los, also bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt.

Dazu gehören auch Apps (Spiele möchte ich sie nicht nennen) die ausschließlich die 3G Version der Vita unterstützen werden. WiFi User haben hie das nachsehen, wobei es fraglich ist, wie sich die „Spiele“ entwickeln“. Derzeit gibt es in Japan so ein Art „Foursquare“-Spiel und hier in Europa erhalten im Mai mit „t@g“ einen Titel, in dem man via Augmented Reality virtuelle Graffitis in der realen Welt hinterlassen dürfen. Der spielerische Nutzen ist nicht sehr hoch angesiedelt.

Mit der App „Party“ darf man sich mit seinen Freunden in Verbindung setzen. Viele PS3-User werden hier aufhorchen, denn die Vita unterstützt im Gegensatz zur großen Konsole Cross-Chat! So darf man sich mit seinen Freunden unterhalten, selbst wenn man gerade ein Spiel zockt!

Ein heiß diskutiertes Thema ist im übrigen selbst auch die Accountproblematik. Die PlayStation Vita bietet nicht wie auf der PS3 ein Multiaccountsystem. Besitzt man mehrere Accounts, wird der Wechsel zur Qual. Ich besitze für meinen deutschen und den japanischen Account jeweils (mindestens) eine MemoryCard. Möchte ich den Account wechseln, muss ich die komplette Vita platt machen. Danach schiebe ich die MemoryCard wieder rein und werde wie beim ersten Mal, mit dem primären Einrichtungsritual konfrontiert. Selbst wenn ich für einen Account mehrere MemoryCards benutze, wird nach dem umstecken eine Abfrage des PSN Accounts erzwungen, in der ich jedes Mal meine hinterlegten Kreditkarteninfos bestätigen muss. Einfach ist was anderes.

Fazit:

Die PlayStation Vita stellt ganz klar eine Revolution im Handheld-Sektor dar, des es nicht nur Casual-Spiele gibt, wie etwa auf dem 3DS, sondern wirklich vollwertige Core-Titel. Das Launchangebot ist schon sehr stark, aber spannender ist, was noch kommen wird. Auf der anderen Seite bietet sie dank konventioneller Steuerung (ich liebe immer noch die 2 Analogsticks) und den beiden Touchscreens eine völlig neue Art der Spielsteuerung. Man hat eine vollwertige und leistungsstarke Konsole in den Händen! Das ganze Potential lässt sich wahrscheinlich erst von Zeit zu Zeit ausschöpfen.

Ob man mit der Wifi-Version, die sich ja jederzeit mit einem Mobiltelefon teathern lässt, um auch unterwegs online zocken zu können, oder gleich mit der 50 Euro teureren 3G Version (plus Mobiltelefonkosten) glücklich wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es hängt dann wohl wirklich mehr davon ab, wo, wieviel und wie man unterwegs online spielen möchte. Allein wegen dem Browser würd sich das jetzt nicht lohnen.

Man hat seine PS3 quasi in der Jackentasche, mit dem Nachteil, das der Akku leicht schwächelt. Aber wer im Bett, unterwegs, oder sonst wo mobil Spiele erleben möchte, die mehr als großes Damentennis sind, darf seine 3DS in der Ecke verstauben lassen. Mit Killzone, oder auch Resitance für die PS Vita, erwarten uns hammermäßige Actiontitel, die wir sonst nur von der großen Konsole her kennen.

Die Zukunft mobilen Gamings beginnt jetzt, alles davor war nur Kindergarten!

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Features, die den PlayStation Store benötigen (OnlinePass etc) konnten vor dem Launch auf Grund des noch inaktiven Vita Stores noch nicht getestet werden.

App und Spiele aus verschiedenen Regionen sind auch Regional beschränkt. Zum Beispiel kann die japanische Twitter-App nicht mit einem deutschen Account genutzt werden. Das gilt auch für Spiel-Demos.

Ein auf einem Speichermedium gekauftes (also nicht online) japanisches (zB) „Uncharted: Golden Abyss“, funktioniert mit einem deutschen Account. Spiele auf einem MemoryStick sind regionfree (wie es mit Onlinepass benötigten Funktionen aussieht, kann auf Grund des Fehlens eines Vita PSN Stores vor dem offiziellen Launch nicht getestet werden).

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Release: 22.02.2012
Preis: 249 Euro die WiFi Version, 299 Euro mit 3G und WiFi

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19 Comments

  1. Ben
    18. Februar 2012

    Nur sehe ich leider immer noch keine Vorteile gegenüber nem iPhone, außer die Analogsticks natürlich.

  2. Conwayax
    18. Februar 2012

    Super, vielen dank!
    Tolles Review.

    Nur noch mal zur Sicherheit, handelt es sich bei der SIM Karte um eine normale oder Micro für die 3G Variante?
    Hab jetzt eine zweite Multisim, normales Format.

    Kann es kaum noch abwarten, uncharted, Escape plan und Tennis werden meine ersten Titel für die PSV sein.
    Da wird aber sicher noch einiges dazu kommen. :o :mrgreen: :mrgreen:

  3. DoktorSommer
    18. Februar 2012

    Danke Pixel, klasse Review!

    Wie sieht das jetzt eigentlich genau mit dem PSN-Konto aus? Sieht man auf der PS3-Freundesliste Leute, die mit einer Vita on sind? Oder geht das erst ab Mittwoch?

  4. daspixel
    18. Februar 2012

    es handelt sich hierbei um eine große gewöhnliche SIM Karte.

    natürlich hat man Zugriff auf die komplette freundesliste samt Trophäen und Chat Funktion

  5. DoktorSommer
    18. Februar 2012

    @Ben

    Schau Dir mal Uncharted auf der Vita an! Zeig mir mal in naher Zukunft ein Smartphone, welches solch ein Spiel hinkriegt! Und wie Du schon selber sagst: smartPHONE!
    Ich persönlich möchte kein Handy zum Zocken! Habe bisher jedes iPhone gehabt und es konnte mich noch nie zum Spielen verleiten, abgesehen von 2 Minuten Angry Birds in 2 Monaten! Und wenn Du lieber 79Cent-Spiele spielen magst kann ich das durchaus nachvollziehen, denn die Preise der Vita-Spiele find ich nicht immer gerechtfertigt. Aber Du kannst Dir auch nen Golf holen statt einen Porsche. Beide Fahren Dich ans Ziel!…

  6. woozaman
    18. Februar 2012

    Sehr guter Test, ich kann es echt schon nicht mehr abwarten bis sie nächsten Mittwoch endlich erscheint!

    Ich finde nur die Kritik am 3DS nicht so berechtigt. Es gibt durchaus sehr gute Core-Titel, wobei die natürlich in eine ganz andere Richtung gehen, als die der Sony-Sparte. Dennoch geb ich dir recht und die nächsten paar Wochen wird der 3DS bei mir ein etwas einsames Dasein fristen :D

  7. seb
    18. Februar 2012

    Hi Leute

    Sehr guter Test, aber trotzdem warte ich lieber noch eine weile bevor ich mir die Vita kaufen werde. Ich will erst sehen wie das Teil in Europa so geht, nicht das niemand das Teil sich kauft und dann die Entwickler keine Spiele mehr bringen. Davor habe ich nämlich sehr viel Angst wen ich die Verkaufszahlen aus Japan sehe.

    mfg seb

  8. Dirk
    18. Februar 2012

    Hab den Text jetzt zwei mal gelesen, aber irgendwie find ich folgende Infos nicht:
    Wie sieht es denn mit dem Preis aus bzw. wann ist der Releasetermin. Oder ich habs echt übersehen :roll:

    Vg
    Dirk

  9. daspixel
    18. Februar 2012

    Release: 22.02.2012

    Preis: 249 Euro die WiFi Version, 299 Euro mit 3G und WiFi

    Sorry

  10. Starcruizah
    18. Februar 2012

    Hm, widersprüchliche Aussagen zu Killzone auf der Vita…
    Kommt: https://twitter.com/#!/KillzoneDotCom/status/169714821028249600

    Kommt nicht: https://twitter.com/#!/KillzoneDotCom/status/170068794201473024

  11. daspixel
    19. Februar 2012

    er schreibt, dass es keinen Port der ps3 Version geben wird….

    Zitat
    “or a Killzone 3 port for Vita”

    noch remoteplay unterstützen

  12. Romconstruct
    19. Februar 2012

    @DoktorSommer:
    In anderen Tests liest man das Uncharted auf der Vita zwar schon klasse aussieht, die Unterschiede zu einem Shooter iOS/Android (dessen Name mir gerade nicht einfällt) aber eher marginal sind. Oder mit anderen Worten: die Vita wird ihrem Hype nicht gerechnet. Sie bietet zwar mehr Power, aber das Resultat der Mehrleistung muss man eher mit der Lupe suchen.

    Weiterhin bieten Custom Roms der bösen Hacker aktuell afaik schon mehr in Sachen Remote-Play aus die original FW. Warum ist da die Frage?

    Und warum geht Sony erneut den dämlichen Weg den (Grafik-)Speicher künstlich zu beschränken? Das größte Problem der PS3 gegenüber der X369, was sogar schon seit der PS2 existiert, wird hier weitergeführt. Warum frage ich mich. Wenn das mit der PS4 weiter so geht das Sony eine theoretisch überlegene, aber technisch weiterhin beschränkte Plattform raus bringt muss man sich echt fragen was da für Entscheidungsträger sitzen.

    Wie auch immer, für mich bleibt das Konzept der Vita weiterhin ein Flop. Lieber würde ich mir einen Adapter fürs Smartphone holen mit dem man dann auch mittels Stick zocken kann, als mir so eine hoffnungslos überteuerte Klamotte wie die Vita ins Haus zu holen.

    So halt meine Meinung.

  13. DoktorSommer
    19. Februar 2012

    Man muss dazu aber Bedenken, dass dies die ersten Spiele sind für die Vita und bekanntlich dauert es immer ein wenig bis die Entwickler die volle Power entlocken können! Uncharted zB war diesmal ja nicht von NaughtyDog selber! Mal abwarten was die Zeit bringt! Ein wenig Zeit muss man der Vita schon geben! Und Verkaufszahlen in Japan haben selten Parallelen zum europäischen Markt, dass weiß man eigentlich!

    Und die beiden Analog-Sticks werden hier in einem Beitrag als einziger Unterschied erwähnt! Das ist doch DER Unterschied überhaupt! Ich möchte keine Spiele mit Touchscreen ständig spielen, bei denen die Finger den ganzen Bildschirm verdecken…

  14. Conwayax
    19. Februar 2012

    Also für mich kommt die Vita gerade zur rechten zeit und besitzt alles was mein Gamerherz höher schlagen lässt. Besitze zwar auch ein smartphone und ein iPad, jedoch gezockt habe ich mit keinem von beiden.
    Letztendlich hat ein smartphone auch seinen Preis,
    okay die Games kosten für die Vita einiges mehr als eine App., halte dann jedoch ein vollwertiges Game in den Händen. :mrgreen:

  15. Romconstruct
    19. Februar 2012

    Es gibt für Smartphones die Möglichkeit Analogsticks anzustecken hier mal ein Beispiel:
    http://tenonedesign.com/flingmini.php

    Und es gibt sogar die Möglichkeit ein Gampad anzuschließen. Insbesondere für Tablets.

    Ist noch nicht so verbreitet aber das Argument der Steuerung wird sich meines Erachtens auch nicht mehr lange halten lassen.

  16. DoktorSommer
    19. Februar 2012

    Diee Idee ist Super, allerdings bedecken die Dinger ja den halben Bildschirm!…Also mir würde das keinen Spaß auf Dauer machen! (Meine Meinung)

  17. Romconstruct
    19. Februar 2012

    Es gibt afaik auch schon welche wo der Bildschirm frei bleibt. Habe ich zumindest schon auf Engadget gesehen.

  18. Lars
    22. Februar 2012

    Danke für den ausführlichen Test. Die PSV als Hardware finde ich (bis auf die Kamera) wirklich gelungen. Aber wie einige hier schon geschrieben haben, sehe von der Software Seite keine grossen Vorteilen gegenüber iPhone/iPad. Die Games im Apple Store sind inzwischen auch sehr gut.
    Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde mir wünschen Sony würde die Vita einfach mit dem Apple App Store verbinden :lol:
    Aber mal schauen, was sich bei den Games für die Vita so tut.

  19. Pr1meD1sc
    23. Februar 2012

    Also ich hab jetzt die ersten 2 Tage mit der PSVita hinter mir und bin fast uneingeschränkt begeistert. Ich hatte leider einen Systemcrash und das GPS liefert bisher nur Müll als Standortbestimmung, aber der Rest ist prima. Ich war bei dem Bubble-Menü skeptisch, aber es geht gut und die Hardware selbst (Haptik und Leistung) top. Ich war bei der ersten Benutzung von “near” sehr überrascht, wieviele PSVita Spieler in meiner vermeintlichen Nähe schon aktiv sind. “near” finde ich auch recht witzig aufgemacht.

    Gewöhnungsbedürftig finde ich das Rear Touchpad. Bei Super Stardust Delta löse ich z. B. immer mal wieder das “Schwarze Loch” aus, weil ich nicht weiss wohin mit meinen Fingern.

    “Livetweet” und die PSVita-Variante von “foursquare” funktionieren auch super.

    Gametechnisch habe ich mit Uncharted und Super Stardust Delta mal angefangen. Ultimate MvC 3 wird am We auch angespielt.

    Die ewigen Vergleiche mit iPad, iPhone (oder anderen Tablets, Smartphones) finde ich mittlerweile unpassend. Ich denke es sind einfach 2 unterschiedliche Zielgruppen. Ich besitze auch die anderen Geräte und kann mich trotz wiederholter Versuche nicht für diese Art von Gaming begeistern.

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