Mal ehrlich: Diese Plastikklampfenspiele die es so gibt, sind allesamt schon witzig und vor allem in Gesellschaft sehr unterhaltsam, aber richtig Gitarre spielen geht anders. Die farbigen Knöpfe lassen ja auch nicht wirklich viel Spielraum.
Gut, dass es seit einiger Zeit bei uns in Europa nun auch Ubisofts Rocksmith gibt, dass leider ein wenig länger als erwartet für die Reise über den großen Teich gebraucht hat. Im Prinzip ist Rocksmith auch mit seinen Mitbewerbern vergleichbar: Man startet eine Karriere als Musiker und spielt sich als Gitarrist (oder als Bassist) und musiziert sich so durch viele Bekannte Stücke aus dem Rock-Genre, um so peu à peu die Karriereleiter hochzuklettern. Mit einem Unterschied…
Mit Rocksmith “spielt” man mit einer echten e-Klampfe… mit echten Saiten (wer schon eine eGitarre besitzt, kann diese mit dem mitgelieferten USB-Adapter einfach an die PS3 anschließen). Als absoluter Beginner mag man zu Beginn ein wenig alt aus der Wäsche gucken, aber dank den Lernmechanismen des Spiels, sollte man mit ein wenig Übung zum Ziel kommen (allerdings benötigt man hier mehr Hornhaut auf den Fingern, als bei GuitarHero und Co). Praktischerweise bietet Rocksmith auch kleine “Lerneinheiten” und wer nicht gleich in die Vollen gehen möchte, darf auch nur die einzelnen Noten der gewünschten Songs anzupfen, um sich wenigsten wie ein kleiner Rockstar zu fühlen.
Rocksmith mag nicht unbedingt einen Gitarrenkurs ersetzen, kommt aber der Sache schon ziemlich nahe und für alle, die mit Plastikklampfen-Spielen nichts anfangen können, da hier vielleicht der Anspruch fehlt, sollten sich Rocksmith vielleicht mal genauer ansehen…
Rocksmith gibt’s zB bei Amazon:
Ist echt cool. Aber auch schwierig wenn man blutiger Anfänger ist
@Pixel auf Facebook kannst du mein Nirvana “Erfolg” mit Rocksmith anschauen